Iranischer Präsident zu Besuch in der Türkei
publiziert: Donnerstag, 14. Aug 2008 / 20:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Aug 2008 / 22:31 Uhr

Istanbul - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei einem umstrittenen Besuch in der Türkei einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Nachbarland vereinbart. Ein geplantes Energieabkommen kam aber nicht zu Stande.

Mahmud Ahmadinedschad traf sich mit ranghöchsten Vertretern der Türkei.
Mahmud Ahmadinedschad traf sich mit ranghöchsten Vertretern der Türkei.
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In der gemeinsamen Erklärung Ahmadinedschads und des türkischen Präsidenten Abdullah Gül wurde betont, beide Länder wollten ihre Diskussionen über eine Zusammenarbeit auf dem Energiesektor fortsetzen.

Damit war klar, dass es nicht gelungen war, ein Abkommen über eine geplante Gaspipeline zu unterzeichnen. Der Iran, der über grosse Erdgasvorkommen verfügt, will einen Ausbau.

Beiden Staaten wollten aber beim Schutz der Grenzen, dem Kampf gegen Terrorismus und Drogen und in der Infrastruktur enger zusammenarbeiten, sagten die beiden Präsidenten am Donnerstag in Istanbul.

Das Handelsvolumen beider Staaten soll sich in den kommenden vier Jahren auf 20 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Die Reise Ahmadinedschads in die Türkei war nach Berichten aus Ankara zu einem Arbeitsbesuch herabgestuft worden, weil der Präsident der Islamischen Republik Iran nicht das Mausoleum des Gründers der weltlichen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, besuchen wollte.

Beim ersten bilateralen Besuch Ahmadinedschads in einem NATO-Land war auch der Atomstreit Thema. Die Weltgemeinschaft verdächtigt die Führung in Teheran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie heimlich an Atomwaffen zu arbeiten.

(smw/sda)

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