Flammen seien aus einem der Triebwerke geschlagen
Irische Boeing 737 muss auf Teneriffa notlanden
publiziert: Montag, 31. Jul 2000 / 22:12 Uhr

Dublin - Eine Boeing 737 der irischen Fluggesellschaft Futura ist auf der Kanareninsel Teneriffa notgelandet. Flammen seien aus einem der Triebwerke geschlagen, berichteten Passagiere nach ihrer Rückkehr nach Dublin am Montag.

An Bord sei Panik ausgebrochen. Die Maschine war am Sonntag auf Gran Canaria mit 170 Menschen Bord gestartet. 20 Minuten nach dem Abheben hätten Fluggäste Flammen gesehen. Der Pilot entschied sich sofort zur Umkehr. Bevor er zur Notlandung ansetzte, kreiste er allerdings eine Stunde über Teneriffa, um Treibstoff zu verbrauchen.
Die Fluggesellschaft dementierte, dass eines der Triebwerke gebrannt habe. Möglicherweise habe es einen Knall und Funken gegeben, "aber der Motor hat kein Feuer gefangen", versicherte ein Sprecher von Futura, die zum Teil der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus gehört.
Der Zwischenfall sei durch ein überhitztes Triebwerk verursacht worden, als sich die Boeing in fast 7000 Meter Höhe befand, teilte der Sprecher weiter mit. Bei der Notlandung auf Teneriffa habe es sich um ein "klassische Sicherheitsmassnahme" gehandelt. Das Flugzeug wurde 1990 in den Dienst gestellt. Unfälle gab es bei der Fluggesellschaft Futura nach eigenen Angaben bisher nicht.

(klei/sda)

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