Ein Todesopfer
«Isaac» verursacht schwere Überschwemmungen
publiziert: Donnerstag, 30. Aug 2012 / 08:47 Uhr
«Isaac» hat sich abgeschwächt.
«Isaac» hat sich abgeschwächt.

New Orleans - Der Tropensturm «Isaac» hat zu schweren Überschwemmungen und Stromausfällen im Süden der USA geführt. Im Landkreis Plaquemines an der Küste des Bundesstaates Louisiana wurden am Mittwoch (Ortszeit) rund 3000 Menschen in Sicherheit gebracht.

6 Meldungen im Zusammenhang
Nach Angaben von Gouverneur Bobby Jindal kam offenbar mindestens ein Mensch durch den Sturm ums Leben. Dutzende Bewohner sassen stundenlang auf Hausdächern oder in Scheunen fest, nachdem der Sturm in der tief gelegenen Region meterhohe Überschwemmungen auslöste. Rund 800 Wohnhäuser in dem Landkreis wurden durch die Fluten beschädigt.

«Isaac» hatte sich im Laufe des Mittwoch vom Hurrikan zum Tropensturm abgeschwächt. Das US-Hurrikanzentrum warnte jedoch vor weiteren lebensbedrohlichen Sturmfluten und Überschwemmungen. Die Bewohner wurden angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben.

Regenfälle halten an

Noch bis Freitag sei mit weiteren schweren Regenfällen zu rechnen, da sich «Isaac» nur sehr langsam fortbewege. Der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, verhängte eine nächtliche Ausgangssperre in der Stadt.

Die Behörden rechneten nicht damit, dass der Sturm New Orleans direkt treffen wird. Das Pionierkorps der US-Armee erklärte, die Deiche rund um die Stadt würden standhalten. Die Dämme waren nach dem verheerenden Hurrikan «Katrina» im Jahr 2005 angelegt worden.

«Katrina» hatte die Südstaaten-Metropole New Orleans vor sieben Jahren schwer getroffen. Die Stadt versank in den Fluten, in der Region kamen mehr als 1800 Menschen ums Leben.

Stromausfall

Nach Angaben des US-Energieministeriums fiel in mehr als 716'000 Haushalten im Süden der USA der Strom aus, nachdem Windböen mehrere Leitungen gekappt und Hochspannungsmasten gefällt hatten.

Die Erdölförderung im Golf von Mexiko wurde wegen des Sturms um fast 95 Prozent gedrosselt. «Isaac» sollte laut Hurrikanzentrum bis Donnerstag über Louisiana hinwegziehen und am Freitagmorgen den Süden des Bundesstaates Arkansas erreichen.

Derweil erreichte der Sturm «Ileana» vor der mexikanischen Pazifikküste Hurrikan-Stärke. Er bewege sich jedoch nicht auf Land zu, erklärte das Hurrikanzentrum. Binnen der kommenden ein bis zwei Tage werde der Sturm sich wieder abschwächen.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Miami - Über dem Atlantik hat sich ein neuer Hurrikan gebildet. Das Nationale Hurrikanzentrum NHC in Miami stufte ... mehr lesen
Neuer Wirbelsturm bildet sich über dem Atlantik
Der Wetterdienst stufte «Isaac» zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herunter. (Archivbild)
Washington - Entwarnung an der US-Golfküste: Hurrikan «Isaac» ist Geschichte, seine Überreste sind am Freitag ins Landesinnere abgezogen. Vor allem New Orleans zeigt sich ... mehr lesen
New Orleans - Hurrikan «Isaac» hat am Mittwoch mit starkem Regen und Sturmböen bis 130 Kilometern in der Stunde das Leben in den Küstenregionen mehrerer US-Bundesstaaten lahmgelegt. In New Orleans und in anderen Landesteilen fiel der Strom aus. mehr lesen 
Washington - Tropensturm «Isaac» gewinnt auf seinem Weg in Richtung US-Südküste an Stärke. Meteorologen erwarten, dass er noch in der Nacht oder am frühen Dienstag ... mehr lesen
In Louisiana und Mississippi, das wie auch Alabama im Visier des Sturms liegt, wurden niedrig gelegene Küstenstriche evakuiert.
Washington - Fast auf den Tag genau sieben Jahre nach «Katrina» bedroht mit «Isaac» wieder ein gefährlicher Sturm den US-Staat Louisiana und die Stadt New Orleans. Tausende in der Region müssen sich in Sicherheit bringen. Louisiana, Mississippi und Alabama erklärten den Notstand. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
«Isaac» zieht über den Golf von Mexiko. (Archivbild)
Havanna - Tropensturm «Isaac» hat in der kubanischen Stadt Baracoa Verwüstungen verursacht. 17 Häuser seien völlig ... mehr lesen
Sri Lanka wurde von den schwersten Unwettern ...
Erste Hilfsgüter aus Indien  Colombo - In den Überschwemmungsgebieten in Sri Lanka ist die internationale Hilfe für die Flutopfer angelaufen. In der Hauptstadt Colombo landete ein erstes Flugzeug mit Hilfsgütern aus Indien, wie das Aussenministerium am Samstag mitteilte. 
Schweres Gewitter  Dhaka - Mindestens 31 Menschen sind durch Blitzschläge während ungewöhnlich schwerer Unwetter über Bangladesch ums ...
Das Unwetter riss viele Menschen in den Tod. (Symbolbild)
Das Wetterphänomen brachte zusätzlich dichten Nebel mit sich.
Unwetter in der Schweiz  Fontenais - Ein heftiges Hagelwetter ist am Dienstagabend über dem jurassischen ...  
Titel Forum Teaser
Unglücksfälle 200-Meter-Senkloch in Florenz Florenz - Böse Überraschung für Autobesitzer in Florenz: ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 7°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 10°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 7°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Bern 5°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 6°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten