Rekurs eingereicht
Islamischer Verein kämpft für eigenen Kindergarten
publiziert: Mittwoch, 2. Jul 2014 / 14:20 Uhr
Ziel des Kindergartens ist es, Vorschulkinder auch ausser Haus islamisch zu erziehen. (Symbolbild)
Ziel des Kindergartens ist es, Vorschulkinder auch ausser Haus islamisch zu erziehen. (Symbolbild)

Zürich/Volketswil - Der islamische Verein «al Huda» will das Nein des Zürcher Volksschulamtes zum geplanten Kindergarten in Volketswil nicht akzeptieren. Der Verein hat beim Zürcher Regierungsrat Rekurs eingereicht, wie es dort auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess.

2 Meldungen im Zusammenhang
Ende Mai hatte das Zürcher Volksschulamt das Gesuch für den ersten islamischen Kindergarten der Schweiz abgelehnt. Grund war die ideelle Nähe des Vereins «al Huda» zum Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS).

Das Volksschulamt befürchtete, dass den Kindern in einem von «al Huda» betriebenen Kindergarten einseitige Werte vermittelt würden. Zudem gebe es «erhebliche Zweifel» daran, dass der Kindergarten die Ziele des kantonalen Lehrplans erfüllen könne.

Der Verein «al Huda» widerspricht. Der geplante private Kindergarten erfülle die gesetzlichen Vorgaben, schreibt er in einer auf der Website aufgeschalteten Mitteilung. «Unser Verein unterhält zudem keinerlei Verbindungen zu ideellen Vereinigungen.» Man sei nach wie vor jederzeit zu einem Dialog mit den zuständigen Behörden bereit.

Arabisch und Koran-Lesen auf dem Stundenplan

«Al Huda» will den «Chindsgi» in einer Wohnung im Imam-Zentrum in Volketswil einrichten. Er soll Platz für 15 bis 25 Kinder bieten.

Ziel des Kindergartens ist es, Vorschulkinder auch ausser Haus islamisch zu erziehen. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Arabisch und Koran-Lesen. Das religiöse Wissen bilde die Basis für alles, was die Kinder später lernen und erleben werden, heisst es dazu im Kindergarten-Konzept von «al Huda».

 

(bert/sda)

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Die Gefahr, dass einseitige Werte in einem islamischen Kindergarten vermittelt werden ist gemäss dem Volksschulamt zu gross. (Symbolbild)
Zürich - Das Zürcher Volksschulamt will keinen islamischen Kindergarten. Es hat das Gesuch des Vereins «al Huda» für ein solches Projekt in Volketswil ZH abgelehnt. Begründet wird ... mehr lesen 1
Stimmt Kassandra
Das müssen Sie nicht weiter erklären.
Das wäre vergleichbar mit der US Regierung, die alle überwacht, um die Freiheit zu bewahren und damit den Zeloten die Arbeit abnimmtum genau diese Freiheit einzuschränken oder abzuschaffen.
Ein Widerspruch per se.

Nur war das nicht der Sinn meines Postes.

Ich hab nichts gegen Religionsunterricht.
Jeder kann in der Religionsstunde der Religion frönen, die er/sie/es möchte, oder wo einen eben die Erziehungsberechtigten hinzwingen.

Dies unabhängig vom Unterricht.
Ich will aber im eigentlichen im Unterricht keine Zeloten, die zum Beispiel den Kreationismus lehren. Egal welcher Religion sie angehören.
Zu einfach, Kubra
Erklären Sie uns doch nicht immer wieder längst bekannte, alltägliche Dinge! Dass Taliban Schüler bedeutet weis inzwischen bereits jedes Schäfchen auf Gottes schönen Wiesen. Für was halten Sie sich eigentliche? Für eine Oberlehrerin?

Nun aber zur Sache:
Sie machen jeden Muslim und jede Muslima einfach zu einem/einer Taliban. So geht das aber nicht! Es ist ja auch nicht jeder Jude ein Zelot!

Wo die Juden eigene Friedhöfe haben, dürfen auch Muslime eigene Friedhöfe haben, wo Juden eigene Schulen besuchen, dürfen auch muslimische Kinder eigene Schulen besuchen.

Im Religionsunterricht vieler Sekten und auch der offiziellen Kirchen hat der Staat auch keine oder so gut wie keine Möglichkeiten des Einwirkens.

Verstehen Sie mich bitte nicht nicht falsch, ich halte von Religion vor allem aber von Religionsunterricht überhaupt nichts, aber für mich gilt das für alle Religionen und nicht ausschliesslich für Muslime.
Da machen Sie einen grundlegenden Gedankenfehler!
Bei uns in der Schweiz gilt die Religionsfreiheit, und die hat uns bisher den inneren Frieden bewahrt.
Wenn jemand diesen Frieden stört oder sogar dagen demagogisiert und andere Menschen als "minderwerige" Ungläubige" bekämpft und Kinder so erzieht, dass sie sich nicht in unseren freiheitlichen Rechtsstaat intergrieren, dann gehört der vor Gericht, und notfalls ausgewiesen, ganz egal, wessen Religion er angehört !!!!!!
Wenn Sie aber nun, wie das Schäfchen auch, das Völkerrecht infrage stellen, dann arbeiten Sie voll im Sinne der radikalen Ismlamisten, die das Völkerrecht als Gotteslästerung und als westliche Dekadenz ansehen (wie das die katholische einst auch tat), und als nicht korankompatibel ebenfalls ablehnen!. Sie verrichten die Arbeit der Taliban! Ich hoffe, dass Sie das verstehen und dass ich das nicht nicht näher erklären muss.
Wehret den Anfängen
Taliban heisst übersetzt "Schüler".

So gesehen bekommt der Spruch "Wehret den Anfängen" eine gewisse Bedeutung.

Ein paar durchgeknallte "Glaubenskrieger" als Kindergartenlehrer und eine Generation an Kids ist für's Leben gepägt.

Mir reichen schon die Rückimporte an "Schülern" aus der Schweiz, die aus den Kampfgebieten zum Beispiel Syrien und Irak zurückkehren.

Wir haben lange gebraucht, um Schule und Staat konfessionsunabhängiger zu machen, um eben genau zu verhindern, dass Unterschiede in der Glaubensausrichtung zu Spannungen führen und von den "Glaubenslehrern" für eigene Zwecke benutzt werden können.

Wir brauchen keinen neuen religiösen Kindergarten, sondern ein klares Bekenntnis aller zu einem säkularen Staat. Dazu gehört auch die Schule.

Wer sich nicht an diese Vorgaben halten kann, sollte sich in einem Land niederlassen, wo er sich wohler fühlt.

Das erübrigt auch die Diskussion, ob in einer Koranschule die Salafistische, Shiitische, Sunitische oder was auch immer welche Koranauslegung gelehrt werden soll.
Verkürzte...
Rede des australischen Premier J. Howard, Feb. 2008
„Einwanderer müssen sich anpassen. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt, dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier. Wir sprechen überwiegend Englisch, nicht Spanisch, Libanesisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teile unserer Gesellschaft werden möchtet, lernt unsere Sprache. Die meisten Australier glauben an Gott. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil unserer Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren und werden sie nicht infrage stellen. Was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert und in Harmonie und Friede mit uns lebt. Dies ist unsere Nation, unser Land und unser Lebensstil, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu geniessen und zu teilen. Aber wenn ihr euch ständig beschwert, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer grossartigen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: Dem Recht das Land zu verlassen! Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann geht!"
der Staat im Staat
Wehret den Anfängen, denn irgendwann haben wir einen Staat im Staat. Unter Integration verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
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