Islamischer Zentralrat spricht von Kampagne
Islamischer Zentralrat wehrt sich gegen «Diffamierungskampagne»
publiziert: Sonntag, 26. Jun 2011 / 11:30 Uhr
Mit «Genugtuung» nimmt der IZRS zur Kenntnis, dass er nicht als gefährlich eingestuft wird.
Mit «Genugtuung» nimmt der IZRS zur Kenntnis, dass er nicht als gefährlich eingestuft wird.

Bern - Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) wehrt sich gegen Vermutungen, wonach die Organisation von ausländischen Geldgebern finanziert wird. Gegen diese «Diffamierungskampagne» prüft der IZRS rechtliche Schritte.

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Möglicherweise liege mit der Veröffentlichung eines vertraulichen Berichts des Nachrichtendienstes in der Sonntagspresse eine Amtsgeheimnisverletzung vor, teilte der IZRS mit. Laut «SonntagsZeitung» kommt der Bericht zum Schluss, dass sich die Indizien verdichtet hätten, wonach Gelder von salafistischen Organisationen zugunsten des IZRS flössen.

Darauf schliessen liessen «festgestellte Kontakte und Reisen von Exponenten des IZRS», zitiert die Zeitung aus dem Bericht des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB). Der IZRS weist diese «Behauptungen» im Communiqué zurück: «Der Islamische Zentralrat finanziert sich im Inland durch Mitgliederbeiträge, Gönnerbeiträge und Spenden.»

Mit «Genugtuung» nimmt der IZRS aber zur Kenntnis, dass der Nachrichtendienst zum Schluss gekommen sei, ihn nicht als gefährlich einzustufen. Laut «SonntagsZeitung» wurde das entsprechende Prüfverfahren des Nachrichtendienstes Anfang Mai eingestellt.

Bereits vor einem Jahr hatte Geheimdienst-Chef Markus Seiler Befürchtungen zur Gefährlichkeit des Islamischen Zentralrates entkräftet: Ein Gewaltelement sei derzeit nicht erkennbar, liess er verlauten. Ob die Mitglieder dennoch vom Nachrichtendienst überwacht würden, liess Seiler damals aber offen.

(asu/sda)

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