Islamisten in Mali verbieten weltliche Musik im Radio
publiziert: Donnerstag, 23. Aug 2012 / 08:53 Uhr
Mit «satanischer» Musik solle Schluss sein.
Mit «satanischer» Musik solle Schluss sein.

Bamako - Im Norden der westafrikanischen Republik Mali haben die dort herrschenden Islamisten die Ausstrahlung weltlicher Musik im Radio untersagt. Die «Verbreitung westlicher Musik» in den Regionen Gao, Timbuktu und Kidal sei künftig verboten.

7 Meldungen im Zusammenhang
Das Verbot trete am Mittwoch in Kraft, sagte der Sprecher der Bewegung für die Einheit und den Dschihad in Westafrika (Mujao), Oussama Ould Abdel Kader, der Nachrichtenagentur AFP. Mit «satanischer» Musik müsse Schluss sein. Stattdessen müsse es Koranverse geben.

Betreiber privater Radios in den Städten Gao und Niafunke bestätigten die Anordnung der Islamisten. Diese waren in jüngster Zeit im Norden Malis verstärkt gegen Medienleute vorgegangen.

Norden unter Kontrolle

In dem westafrikanischen Land hatte im März eine Gruppe von Soldaten den langjährigen Präsidenten Amadou Toumani Touré gestürzt. In dem Machtvakuum nach dem Putsch gelang es Tuareg-Rebellen und mehreren islamistischen Gruppen innerhalb weniger Tage, den Norden Malis unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Tuareg-Rebellen wurden jedoch zunehmend von den Islamisten der Mujao und dem Al-Kaida-Ableger Ansar Dine vertrieben.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bamako - Die im Norden von Mali herrschenden Islamisten haben begonnen, in Timbuktu die noch verbliebenen Mausoleen islamischer Heiliger zu zerstören. Bereits im Juli und im Oktober hatten sie zahlreiche historische Grabstätten zerstört. mehr lesen 
Luxemburg/Addis Abeba/New York - Die EU bereitet die Entsendung von Militärausbildern nach Westafrika vor. Sie sollen die ... mehr lesen
In Mali hatte Ende März eine Gruppe von Soldaten den langjährigen Präsidenten Amadou Toumani Touré entmachtet.
Abidjan - Die Chefs der Streitkräfte der 15 Mitgliedsstaaten der westafrikanischen Organisation ECOWAS haben am ... mehr lesen
Plan über eine militärische Intervention in Mali.
Malis Hauptstadt Bamako.
Bamako - Fünf Monate nach dem Staatsstreich hat Mali eine neue Regierung. ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bamako - Radikalislamische Rebellen haben in der malischen Wüstenstadt Timbuktu die Zerstörung jahrhundertealter ... mehr lesen
Die in Regionen des nördlichen Mali herrschenden Islamisten hatten Ende Juni damit begonnen, die zum Weltkulturerbe zählenden Bauten einzureissen.
Bamako - Das Parlament in Mali hat sich angesichts der unruhigen Lage im Norden des Landes für einen Militäreinsatz ausgesprochen. In einer Erklärung forderte die Nationalversammlung in Bamako am Mittwochabend die «Wiederherstellung der territorialen Integrität». mehr lesen 
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
Dank der Protektion Putins soll er Vermögen gemacht und zahlreiche Staatsaufträge bekommen haben. (Symbolbild)
Dank der Protektion Putins soll er Vermögen gemacht und zahlreiche ...
Ukraine - Sanktionen  Rom - Als Folge der EU-Sanktionen gegen Russland hat Italien den Besitz des Putin-Vertrauen Arkady Rotenberg eingefroren. Vertreter der italienischen Finanzpolizei konfiszierten unter anderem ein Hotel im Zentrum Roms sowie drei Villen und ein Apartment auf Sardinien. 
Einbruch  St. Gallen - Im Juli ist in Goldach SG ein ...
Der Täter war auf dem Velo unterwegs. (Symbolbild)
Teurer Misthaufen - darunter liegt ein neuer Lambo begraben.
Frankreich  Nicht nur Geri Müller weiss wie schmerzhaft die Trennung einer rachsüchtigen Freundin sein kann. Das weiss nun auch der 28-jährige französische Anwalt Karim Ali. Seine betrogene ...  
Am 12. Juni gekidnappt  Hebron - Dreieinhalb Monate nach der Entführung und Tötung dreier israelischer Religionsschüler im Westjordanland hat die israelische Armee ...  
In Hebron ereignete sich am 12. Juni 2014 schreckliches. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
Thomas Peter ist Professor für Atmosphärische Chemie an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Zum Zustand der Ozonschicht Alle vier Jahre untersuchen hunderte Wissenschaftler unter der ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 5°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 4°C 14°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 5°C 17°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 7°C 17°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten