In Grossbritannien entlassen
Islamistischer Prediger nicht mehr in Haft
publiziert: Dienstag, 14. Feb 2012 / 08:22 Uhr
Islamistenprediger Katada in Grossbritannien aus Haft entlassen.
Islamistenprediger Katada in Grossbritannien aus Haft entlassen.

Unter strengen Sicherheitsauflagen ist der in Grossbritannien inhaftierte islamistische Prediger Abu Katada aus dem Gefängnis entlassen worden. Katada verliess am Montagabend das Hochsicherheitsgefängnis Long Lartin im zentralenglischen Worcestershire.

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Über ihn ist nun eine 22-stündige Ausgangssperre verhängt, er darf weder das Internet noch elektronische Kommunikationsmittel nutzen und wird elektronisch überwacht. Ein Richter hatte Katadas Freilassung vor einer Woche angeordnet.

Die britische Regierung sieht in Katada ein Sicherheitsrisiko und will ihn so schnell wie möglich in seine Heimat Jordanien abschieben. Katada war lange Zeit als verlängerter Arm des inzwischen getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden betrachtet worden.

Grossbritannien bemüht sich seit sechs Jahren um die Abschiebung Katadas nach Jordanien. Das höchste britische Gericht hatte dafür vor drei Jahren grünes Licht gegeben.

Im Januar entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg aber gegen die Abschiebung des 51-Jährigen. Es sei nicht auszuschliessen, dass Beweise gegen Katada auf Folter zurückgingen, hiess es zur Begründung.

Katada, ein mutmasslicher Al-Kaida-Aktivist, war in Jordanien wegen Beteiligung an Anschlägen in Abwesenheit zwei Mal zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. In Grossbritannien war Katada in den Jahren 2002 bis 2005 inhaftiert. Nach den Anschlägen in London vom Sommer 2005, bei denen 52 Menschen getötet wurden, kam er erneut hinter Gitter.

(alb/sda)

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Dieser
unerwünschte Extremist kostete den britischen Steuerzahler bereits schon über eine Million Pfund. Offenbar leistet sich auch GB die gleiche unbrauchbare teure Abschiebepolitik wie die CH, obwohl in beiden Länder die Kassen mehr als leer sind und ausser Schulden weit und breit nichts zu sehen ist.
Immerhin bleiben die Briten momentan von angeblichen Flüchtlingen aus Nordafrika verschont, derweil die CH nach wie vor jedes Jahr eine Milliarde an Steuerfranken lockermachen muss, um die Kosten dafür zu decken.
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