Israel definiert Libanon-Feldzug offiziell als Krieg
publiziert: Montag, 19. Mrz 2007 / 13:12 Uhr

Tel Aviv - Israel hat den jüngsten Libanon-Feldzug offiziell als Krieg definiert. Israelische Medien berichteten, der zuständige Parlamentsausschuss habe eine entsprechende Entscheidung getroffen.

Die meisten der israelischen Kriegsopfer waren Soldaten.
Die meisten der israelischen Kriegsopfer waren Soldaten.
5 Meldungen im Zusammenhang
Nun solle auch ein Name für den Krieg bestimmt werden, der am 12. Juli vergangenen Jahres nach Libanon begann.

Der israelische Jerusalem-Minister Jaakov Edri, auf dessen Initiative die Entscheidung zurückgeht, sagte dem Armeesender: «Ich denke, es ist nur angemessen, dass ein Feldzug, für den so viele Zivilisten und Soldaten einen Preis bezahlen mussten, als Krieg bezeichnet wird.»

Name aus Pietätsgründen

Eltern gefallener israelischer Soldaten hatten gefordert, dem jüngsten Libanon-Krieg aus Gründen der Pietät einen offiziellen Namen zu geben. Die neue Wortwahl hat Auswirkungen auf Entschädigungszahlungen. Ausserdem müssen Grabinschriften geändert werden.

Israel hatte nach der Entführung zweier israelischer Soldaten im Libanon im Juli eine Offensive gegen die Schiitenmiliz Hisbollah gestartet. Bei den einen Monat dauernden Angriffen waren mehr als 1100 Libanesen, meist Zivilisten, und mehr als 160 Israelis getötet worden. Die meisten israelischen Opfer waren Soldaten.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist einer ... mehr lesen
Ehud Olmert für Fehler verantwortlich.
Der Krieg hat mehrheitlich Zivilisten getroffen.
Jerusalem - Israel will den Feldzug ... mehr lesen
Jerusalem - Der israelische ... mehr lesen
Die Aussage Olmerts wird ihm wohl weitere Kritik einbringen.
Viele Menschen hatten durch die Bombardierungen ihre Existenzgrundlage verloren.
Beirut - Die Schweizer Hilfsprojekte nach dem Krieg in Libanon stehen kurz vor dem Abschluss. Bis Ende Mai will sich die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) fast ... mehr lesen
Daniel Thürer, Professor für ... mehr lesen
«Medien müssen zu Perspektivenwechsel fähig sein», sagt Daniel Thürer.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 11°C 12°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 10°C 13°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen trüb und nass
St. Gallen 10°C 9°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Bern 9°C 12°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass trüb und nass
Luzern 12°C 11°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 9°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen trüb und nass
Lugano 15°C 16°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten