Israel plant Bau von Siedlerwohnungen
Israel erlaubt Bau von hunderten Siedlerwohnungen im Westjordanland
publiziert: Sonntag, 13. Mrz 2011 / 23:28 Uhr

Tel Aviv - Die israelische Regierung hat am Sonntag die Genehmigung zum Bau hunderter neuer Wohnungen im Westjordanland bekannt gegeben. Die Mitteilung erfolgte einen Tag nach der Ermordung einer Familie in einer jüdischen Siedlung.

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In den vier Siedlungen Gusch Ezion, Maale Adumim, Ariel und Kyriat Sefer seien «einige hundert Wohnungseinheiten» geplant, hiess es in einer Erklärung, des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Demnach stimmte das zuständige Ministerkomitee den Bauvorhaben in einer nächtlichen Sitzung zu.

Ob entsprechende Pläne ohnehin vorgelegen hatten, war zunächst nicht klar. Auch über die genaue Anzahl der vorgesehenen Häuser wurden keine Angaben gemacht.

In der Nacht zuvor waren fünf Mitglieder einer jüdischen Siedlerfamilie, darunter drei Kinder, im Westjordanland erstochen worden. Für die Tat wurden zwei palästinensische Extremisten verantwortlich gemacht. Nach Angaben der israelischen Behörden vom Sonntag wurden mehrere Verdächtige festgenommen.

Zu dem Angriff bekannten sich die als weitgehend aufgelöst geltenden Al-Aksa-Märtyrerbrigaden. Ob diese tatsächlich hinter der Bluttat standen, war zunächst jedoch unklar.

Aufruf zu Zusammenarbeit

Israels Regierungschef Netanjahu kündigte eine Bestrafung der Verantwortlichen an und rief die palästinensischen Autonomiebehörden auf, bei der Suche nach den Tätern zu helfen. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas verurteilte den Angriff und kündigte an, die Tätersuche mit den Sicherheitskräften der Autonomiebehörde zu unterstützen.

Auch die USA forderten die Palästinenser zur Zusammenarbeit bei den Ermittlungen auf. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den «schockierenden Mord».

Der israelische Entscheid zum Bau neuer Siedlungen dürfte die Bemühungen um einen Frieden zwischen Palästinensern und Israelis erheblich erschweren. Der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat verurteilte den Schritt und forderte die internationale Gemeinschaft zum Eingreifen auf, um «einen Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt zu verhindern».

(fest/sda)

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Kampf für ein unabhängiges Palästina.
Geht es wirklich um Tatsachen?
Die Kommentare von Kubra erstaunen mich schon ein wenig. Aber ich kenne auch die die Menschen etwas. Da gibt es welche, die blenden bei gewissen Themen einfach alles Rationale aus. Mit denen ist nicht zu diskutieren.
Sehen Sie, die Deutschen Sozialdemokraten haben geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt, das den Braunen erst die volle Machtergreifung ermöglichte. Sie wurden dafür von denen bis aufs Blut verfolgt. Ich habe grosse Achtung vor diesen mutigen Menschen und kann es nicht zulassen, dass man die einfach so in Dreck zieht. Die Widerstandkämpfer z.B. auch die "Weisse Rose" waren mehrheitlich Sozialdemokraten oder standen ihnen nahe und/oder kooperierten mit denen. Dazu kommt noch, dass viele Sozialdemokraten als Politische ins KZ geschickt wurden und dort nicht anders als die Juden behandelt wurden. Selbst unser General Guisan hat die Sozialdemokraten im Zweiten Weltkrieg als verlässlichste Partei im Kampf gegen Hitlerdeutschland bezeichnet. Und der war nun wirklich kein Linker. Man kann ja heute politisch stehen, wo man will, aber man sollte gerecht bleiben und nicht die geschichtlichen Tatsachen so verdrehen, wie es diese wichtigtuerische Schlafmütze tut. Was steckt da wohl dahinter?
Hies die Maja eigentlich Kassandra? Ich habe mir dieses Pseudonym zugelegt, weil diese Trojanerin eine zwar unbeliebte Seherin war, die am Ende aber Recht behielt. Aber die Wahrheit wird ja noch heute gemieden wie die Pest, womit ich nicht sagen will, dass ich im Besitze der Wahreit wäre, das wäre ja ganz schön vermessen, aber ich bemühe mich wenigstens darum und verdrehe nicht absichtlich die geschichtlichen und andere erwiesene Tatsachen.
Auf dem linken Auge blöd
Kubra behauptet ja auch die Linken seien die Judenvergaser gewesen usw. Ach je, der lebt betreffend Israel im Propagandahimmel der Knesset.

Liebe Kassandra (da kommt mir immer die Bienenkönigin bei Biene Maja in den Sinn, das meine ich jetzt als Kompliment),
Klar übertreibe ich gerne mal ein bisschen oder schreibe pointiert, irgendwer muss das Gleichgewicht zum Kubra vom Dienst wenigstens teilweise wieder ausgleichen.
Adrenalinschübe
nicht im Griff, gute Kubra.
Offensichtlich haben Sie gerade mal wieder eine ganze Menge Dinge verschlafen, um mal Ihre Ausdrucksweise bei zu behalten, nämlich erstens hätte es nie einen Zweiten Weltkrieg und einen Holocaust gegeben, wenn es nach den Linken gegangen wäre, zweitens hat die SP von allen Parteien den höchsten Anteil an Juden als Mitglieder und drittens war Karl Marx auch ein Jude.
Bei Ihnen ist es aber scheinbar so, entweder Sie schlafen oder falls Sie aus dem Tiefschlaf gelegentlich erwachen, bekommen Sie gleich so viel Adrenalin, dass das Klardenken auch wieder beeinträchtigt ist.
Wenn der gute Jason Bond auch vielleicht ein wenig übertreibt, so ist er doch der Wahrheit ein gutes Stück näher als die Schlafmütze vom Dienst.
Die Irealis werden sich aber erinnern, so wie Sie sich über andere hermachen, das geicht schon sehr denen, die sich damals über die Juden hermachten und sie als minderwertige Menschen bezeichneten. Eine grosse Hilfe sind Sie den Juden nicht, und jeder anständige Jude würde sich von Ihrer Art des Umganges mit anderen und Ihrer Wortwahl ganz sicher distanzieren.
IDF, Siedler und Babys von Ittamar
Hier noch ein interessanter Link:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4043536,00.html

Jeder darf sich nun selbst ein Bild machen.
gepanschter Weisswein
Sie sind komplett ignorant und haben den totalen Tunnelblick im Bezug auf Israel.

Nun, was solls, auch dieser Konflikt wird in absehbarer Zeit entweder vom israelischen Volk oder von aussen gelöst.
Denn die Geduld ist aufgebraucht und es ödet nur noch an was die Palästinenser verbrechen und die Israelischen von ultrakonservativem Abschaum durchzogenen Regierungen machen.

Wie gesagt, warum nicht endlich Tabula Rasa machen, Gaza zubomben, Palästinenser ausrotten.
Das Image Israels kann gar nicht noch tiefer sinken, also spielt das auch keine Rolle mehr.
Der Rotweingürtel
hat für mich ab heute einen Namen. JB
Sollte mir das vorher nicht klar gewesen sein, ist es mir das jetzt.
Sie sind ein Dumpfschwätzer, der die Medien konsumiert und die vorgekaute Meinung verstärkt.
Nennt sich in der Sprache der Propagandaprofis ein Lautsprecher.
Sie sind ein Durchlauferhitzer erster Güte.
Greueltaten
Diese Taten sind unentschuldbar und grauenhaft.
Die Reaktion Netanjahus ist aber wirklich menschenverachtend. 5 Tote Siedler = 120 Wohnungen.
Was soll diese "Vergeltungsmassnahme" bringen?

Netanjahu soll endlich das tun was ihm seine Ultrakonservativen Parasiten sicher schon lange raten, in den Gaza einmarschieren und alles platt machen und die Palästinenser dezimieren oder ganz ausrotten.
Gaza danach anektieren und komplett besiedeln.

Das dies mittlerweile der mit Abstand älteste Konflikt der Welt ist, sagt etwas über Israel aus, nur was?
Leider wahr
Zitat markusbern
"Da baut Israel Check-Points ab und als Dank von den Arabern werden Säuglinge ermordet"

Auf Drängen von Obama/Clinton wurden die Sicherheitsvorkehrungen als "Zeichen der Annäherung" vom israelischen Minister Ehud Barak gelockert und Checkpoints und Kontrollen abgebaut.

Wir haben nun erlebt, wie die arabische Art der Annäherung aussieht.

Als die Briten von der Völkergemeinschaft den Auftrag bekamen, den Juden in der Welt eine Heimstatt zu schaffen, umfasste es das Gebiet vom Mittelmeer bis und mit dem heutigen Jordanien.

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4...

Die Briten haben den grössten Teil den arabischen Stämmen zugeschanzt und das heutige Jordanien gegründet.
Um den kleinen verbleibenden Rest müssen sich die Israelis heute noch mit zumeist zugewanderten Arabern streiten.
Damals nannten sich alle im Gebiet Palästinenser.
In den von Arabern besetzten Gebieten Gazza, Judäa und Samaria wurden die Juden, die teils ohne Unterbruch seit Tausenden von Jahren da gelebt haben und Siedlungen hatten, systematisch vertrieben. Auch die Zahl der Christen nimmt schnell ab. Die einzige Apartheid, die es in der Region gibt, findet sich in den arabisch besetzten Gebieten.

Mit mir ist kein Frieden auf dieser Basis zu schaffen.
Meine Meinung ist nach diesen Morden nur noch eindeutiger.

Der grösste Teil der heute im Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordanien lebenden Araber sind Nachfahren von eingewanderten Arabern. Sie kamen als Gastarbeiter, die von den Entwicklungen, die die ausgewanderten Juden einbrachten, profitieren wollten.

Wer Israel nicht annerkennen will, soll sich in den arabische Teil des Mandates Palästina trollen und den jordanischen Pass beantragen.
Klare Ansage
Ich hab die Bilder der Ermordeten gesehen JB.
Ein Baby, ein vierjähriger Junge, ein 11 jähriges Kind und die beiden Eltern.
Im Schlaf von mehreren Mördern mit Messern abgeschlachtet.

Kein Kampf mit einem Gegner, sondern feiger, bestialischer Mord. Die Aussage war klar. Es geht nicht um eine bewaffnete Auseinandersetzung, sondern darum, die Juden auszurotten.
In arabischen Gebieten wurden zur Feier der Morde Süssigkeiten verteilt.

Die Antwort Israels ist klar und eindeutig. Wir lassen uns nicht ausrotten.

Nach einer Umfrage unter den Arabern in Samaria, Judäa und Gazza, ist die Mehrheit dagegen, Israels Existenzrecht anzuerkennen. Man ist bereit, einen Waffenstillstand einzuhalten, solange man nicht stark genug ist, um einen Krieg zu gewinnen.

Mit wem soll Israel also verhandeln und über was?
Schade nur 500
Ich hätte mindestens 5000 freigegeben. Die Araber verstehen leider nur eine harte Hand. Da baut Israel Check-Points ab und als Dank von den Arabern werden Säuglinge ermordet.
.
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