Israel erlaubt weiter Warentransport
publiziert: Montag, 23. Jun 2008 / 09:30 Uhr

Tel Aviv - Israel hat am Montag die Lieferung von Waren in den Gazastreifen weiter ermöglicht. Ein Armeesprecher teilte allerdings mit, die Transporte dienten bislang nur der Erfüllung dringendster humanitärer Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung.

Die Eltern des verschleppten Soldaten wollen eine Öffnung der Grenze verhindern.
Die Eltern des verschleppten Soldaten wollen eine Öffnung der Grenze verhindern.
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Nach einer Klage der Familie des verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit hatte das Oberste Gericht bis zum Mittag eine Ausweitung der Warentransporte verboten.

Der Vater des Soldaten, Noam Schalit, hatte sich am Sonntagabend auf Anordnung des Gerichts mit Amos Gilad getroffen, Chef des sicherheitspolitischen Stabs im Verteidigungsministerium.

Gilad informierte Schalit über den Stand der Verhandlungen mit der radikalislamischen Hamas-Organisation in der Frage seines Sohnes. Schalit sollte das Gericht am Montag informieren, ob ihn die Erklärungen zufrieden stellen und er seine Klage zurückzieht.

Die Eltern des Soldaten wollten mit der Klage verhindern, dass die wirtschaftliche Blockade des Gazastreifens aufgehoben und die Grenzübergänge geöffnet werden, während ihr Sohn noch in Geiselhaft sitzt.

Unzufrieden mit der Verhandlungspolitik

Schalit war vor zwei Jahren von militanten Palästinensern unter Hamas-Kommando entführt und in den Gazastreifen verschleppt worden. Die Familie ist verärgert über die Verhandlungspolitik des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert.

Eine vorerst auf sechs Monate befristete Waffenruhe zwischen Israel und den militanten Gruppen im Gazastreifen war am Donnerstag in Kraft getreten.

Am Sonntag wurden die Warenübergänge von Israel in den Gazastreifen vereinbarungsgemäss teilweise wieder geöffnet. Wenn sich die Waffenruhe auch in Zukunft als stabil erweist, sollten weitere Transportbeschränkungen aufgehoben werden.

(rr/sda)

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