Israel fliegt weitere Angriffe
publiziert: Sonntag, 30. Jul 2006 / 08:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 30. Jul 2006 / 08:56 Uhr

Beirut - Israels Luftwaffe hat ihre Angriffe in Libanon und im Gazastreifen fortgesetzt. Im Gazastreifen beschoss sie die Häuser führender palästinensischer Extremisten.

Israels Luftwaffe hat ihre Angriffe in Libanon und im Gazastreifen fortgesetzt.
Israels Luftwaffe hat ihre Angriffe in Libanon und im Gazastreifen fortgesetzt.
5 Meldungen im Zusammenhang
Augenzeugen zufolge wurden zwei Menschen verletzt.

Eine Rakete traf die Wohnung des Anführers des Volkswiderstands-Komitees in Beit Hanun im Norden des Küstenstreifens, wie Mitglieder der radikalen Palästinenser-Gruppe berichteten. Dessen Bruder und Schwägerin seien im Nachbarhaus durch umherfliegende Trümmer und Glasscherben verwundet worden.

Ein Sprecher der israelischen Armee erklärte, das angegriffene Gebäude sei von den Extremisten als Waffenlager genutzt worden. Augenzeugen sagten, Israel habe den Extremisten-Anführer rund eine halbe Stunde vor dem Angriff aufgefordert, sein Haus zu verlassen.

In einem zweiten Angriff feuerte ein israelisches Kampfflugzeug eine Rakete auf das Haus eine Mitglieds der radikalen Hamas-Organisation in Gaza. Auch dieser wurde Augenzeugen zufolge kurz zuvor von Israel gewarnt.

Mindestens 150 tote Palästinenser

Erklärtes Ziel der Offensive im Gaza-Streifen ist es, einen von radikalen Palästinensern entführten Soldaten frei zu bekommen und die Raketenbeschüsse auf israelisches Gebiet zu stoppen.

Seit Beginn der israelischen Angriffe vor einem Monat starben mindestens 150 Palästinenser, rund die Hälfte davon Extremisten. Am Samstag bombardierte die israelische Luftwaffe in Gaza eine vermutete Waffenfabrik, die der Hamas gehören soll.

Angriffe auf libanesische Ziele

An einer zweiten Front kämpft Israel seit bald drei Wochen in Libanon gegen die radikal-islamische Hisbollah-Miliz, die ebenfalls Soldaten in ihrer Gewalt hat.

Bei einem israelischen Luftangriff auf einen Posten der UNO-Friedensmission (UNIFIL) im Süden Libanons wurden zwei indische UNO-Beobachter leicht verletzt. Der Posten wurde zerstört. Am Dienstag waren bei einem israelischen Luftangriff auf einen UNIFIL-Posten an der Grenze zu Israel vier UNO-Beobachter getötet worden.

Nahe der Grenze wurden weitere Luftangriffe auf die Hauptverbindungsstrasse zwischen Beirut und der syrischen Hauptstadt Damaskus geflogen.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Beirut - Bei einem der bislang verheerendsten Luftangriffe der israelischen Armee in Südlibanon sind nach libanesischen ... mehr lesen
Die Ortschaft Kana wurde rund zwei Stunden lang von der israelischen Armee bombardiert.
US-Aussenministerin Condoleezza Rice in Jerusalem.
Jerusalem - US-Aussenministerin Rice ... mehr lesen
Jerusalem/Beirut - Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben ... mehr lesen
Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah kündigte weitere Raketen-Beschüsse an.
UNO-Nothilfekoordinator Jan Egeland hatte am Freitag eine 72- stündige Feuerpause vorgeschlagen.
Jerusalem/Beirut - Israel hat die von ... mehr lesen
Naharia - In der Nacht ist Naharia eine Geisterstadt. Hier und da taucht das Blaulicht von Polizeiwagen die Strassen der ... mehr lesen
Immer wieder schlagen Raketen im israelischen Grenzgebiet ein.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 12°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 11°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 14°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Luzern 14°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 15°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 17°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten