Nach dem Terroranschlag
Israel greift Ziele im Gazastreifen an
publiziert: Donnerstag, 24. Mrz 2011 / 11:16 Uhr

Jerusalem - Nach dem Terroranschlag in Jerusalem dreht sich die Spirale der Gewalt in Nahost weiter. Die israelische Luftwaffe setzte am Donnerstag ihre Angriffe im Gazastreifen fort.

Benjamin Netanjahu kündigte eine «robuste Antwort» an.
Benjamin Netanjahu kündigte eine «robuste Antwort» an.
5 Meldungen im Zusammenhang
Am frühen Morgen sei eine Gruppe militanter Palästinenser beschossen worden, die an Raketenangriffen auf Israel beteiligt war, teilte die israelische Armee mit. In der Nacht hatte die Luftwaffe zwei weitere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Auch in Israels Grenzgebiet schlug nach Militärangaben gegen Mitternacht erneut ein Geschoss ein.

Wie ein israelischer Armeesprecher dem Onlinedienst Ynetnews bestätigte, wurden in der Nacht mehrere Einrichtungen militanter Palästinenser beschossen. Unter Berufung auf palästinensische Angaben hiess es, zwei Ausbildungslager in der Nähe von Gaza-Stadt und ein Schmugglertunnel bei Rafah im Süden des Palästinensergebiets an der Grenze zu Ägypten seien beschossen worden. Verletzt wurde dabei laut Augenzeugen niemand.

Harte Reaktion angekündigt

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Mittwochabend eine harte Reaktion nach dem Anschlag in Jerusalem angekündigt. Die Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad begrüsste den Terrorakt.

Es war der erste Bombenanschlag in Jerusalem seit 2004. Zuletzt hatte vor zwei Jahren ein Palästinenser in der Stadt Polizisten mit einem Radlader angegriffen und war dabei erschossen worden.

Britische Touristin getötet

Nach Angaben eines Sprechers des israelischen Aussenministeriums in Jerusalem handelt es sich bei der Frau, die bei dem Anschlag getötet worden war, um eine britische Touristin. Dutzende weitere Menschen waren verletzt worden, als neben einer Bushaltestelle nahe dem Kongresszentrum Binjanei Hauma ein Sprengsatz explodierte.

Ein Angestellter eines benachbarten Kiosks konnte offenbar noch Schlimmeres verhindern: Er hatte die verdächtige Tasche entdeckt, eine Gruppe Jugendlicher von dem Ort entfernt und die Polizei gerufen. Während seines Gesprächs mit der Notrufzentrale explodierte jedoch die Bombe.

(fkl/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Gaza - Bei israelischen Luftangriffen ... mehr lesen
Die Gewalt zwischen Israel und Palästinenser im Gazastreifen nimmt wieder zu.
Israels Luftwaffe habe Ziele im Norden des Gazastreifens attackiert.
Gaza - Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind am Sonntag nach palästinensischen Angaben zwei Palästinenser getötet worden. Ein weiterer wurde verletzt. mehr lesen 1
Jerusalem - Die Gewalt im Nahostkonflikt ist am Mittwoch wieder eskaliert. Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus in Jerusalem wurden mindestens 25 Personen verletzt. «Sky News» berichtet von zwei Toten. mehr lesen  3
Jerusalem - An der Grenze des Gazastreifens zu Israel ist es am Mittwoch wieder zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Dabei wurden ein palästinensischer Kämpfer getötet und auf israelischer Seite eine Person verletzt. mehr lesen 
Harte Reaktion
Diese soll Netanjahu jetzt mal wirklich zeigen und nicht nur davon sprechen.

Ein paar Raketchen auf Gaza zu schmeissen ist doch keine harte Reaktion.

Einmarschieren, eine 6 Tage Krieg führen und Gaza ist befreit vom Abschaum.
Die Internationale Reaktion wird gleich null sein, momentan schaut ja alles nach Fukushima und Tripolis oder Bengazhi.

Wäre noch interessant zu wissen, wer da genau diese Bombe tatsächlich gelegt hat.

Israel hat ja bekanntlich den besten Geheimdienst der Welt, der ist doch sicher (zu allem) fähig genug die Sache "aufzuklären".
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann führte zur Einsicht, dass es für moderne Staaten an der Zeit ist, ihre Strafgesetzbücher zu entschlacken... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung Benjamin Netanjahus angeschlossen. Der Ministerpräsident und der Parteivorsitzende von Israel Beitenu, Avigdor Lieberman, unterzeichneten ein Koalitionsabkommen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Basel 1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
St. Gallen -1°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Bern 0°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel wechselnd bewölkt
Luzern 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Genf 3°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Lugano 4°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten