Israelische Kritik an Irans Atomprogramm
Israel kritisiert Entwicklung des iranischen Atomprogramms scharf
publiziert: Freitag, 22. Feb 2013 / 10:14 Uhr
Der Iran sei näher daran als jemals, angereichertes Material für eine Atombombe zu produzieren. (Symbolbild)
Der Iran sei näher daran als jemals, angereichertes Material für eine Atombombe zu produzieren. (Symbolbild)

Jerusalem - Israel hat die Installation neuer Zentrifugen zur Urananreicherung in der iranischen Atomanlage Natans scharf kritisiert. Der Iran sei «näher daran als jemals, angereichertes Material für eine Atombombe zu produzieren», erklärte Regierungschef Benjamin Netanjahu.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der Iran nähere sich mit seinem Vorgehen immer weiter einer «roten Linie», vor der Israel zuvor gewarnt hatte, sagte der Premier am späten Donnerstagabend.

Auch das Weisse Haus in Washington zeigte sich besorgt: Wenn der Iran die Warnungen der Weltgemeinschaft nicht ernst nehme, werde das Land «weiteren Druck zu spüren bekommen und zunehmend isoliert sein », teilte ein Regierungssprecher mit.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte am Donnerstag Angaben Irans über die Installation neuer Zentrifugen seit dem 6. Februar bestätigt. Es sei erste Mal, dass der Iran leistungsfähigere Zentrifugen als die bisherigen vom Typ IR-1 installiert. Die iranische Atombehörde verkündete die Aufstellung der neuen Zentrifugen vom Typ IR-2 in Natans bereits in der letzten Woche.

Der Westen verdächtigt den Iran, heimlich am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Teheran weist die Vorwürfe zurück. Nach Ansicht des Irans zeigt der IAEA-Bericht, dass das Atomprogramm des Landes keine militärischen Zwecke erfüllt.

«Nach zehn Jahren der Inspektionen hat der Bericht erneut bewiesen, dass es keine militärische Abzweigung gegeben hat», sagte der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh am Freitag der Nachrichtenagentur Isna. Der Report dokumentiere zudem, dass die Urananreicherung ohne jegliche Probleme und unter voller Aufsicht der IAEA verlaufe.

Für Dienstag sind in Kasachstan neue Gespräche der sogenannten 5+1-Gruppe aus den fünf ständigen UNO-Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland mit dem Iran zum Atomprogramm angesetzt.

(hä/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Almaty - Zum Auftakt der neuen ... mehr lesen
Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wurden fortgesetzt. (Archivbild)
Teheran - Der Oberste Führer im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hat direkte ... mehr lesen
Ajatollah Chamenei
Im Streit um das iranische Atomprogramm haben die USA die EU und die UNO die Führung in Teheran zu mehr Anstrengungen ermahnt.
Washington - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben die USA, die EU und die UNO die Führung in Teheran zu mehr Anstrengungen ermahnt, um Fortschritte bei den sogenannten ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter Diktator: Kim Jong-un.
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter ...
Achtens Asien Kim Jong-un ist ein Meister der Propaganda und (Selbst)Inszenierung. Nach vier Jahren an der Macht liess er sich nun am VII. Kongress der Koreanischen Arbeiterpartei zum Vorsitzenden krönen. mehr lesen  
Beseitigung von «Hindernissen»  Teheran - Der Iran und die EU wollen ... mehr lesen  
Brief an UNO  New York - Mehrere westliche Staaten ... mehr lesen
Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rufen den rat auf Massnahmen zu ergreifen.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Basel 1°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 3°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeschauer
Bern 0°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Luzern 1°C 15°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeregenschauer
Genf 2°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Lugano 7°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten