Israel lässt Ausländer in den Gazastreifen
publiziert: Freitag, 25. Jun 2010 / 16:26 Uhr

Tel Aviv - Kehrtwende in Israels Gaza-Politik: Aussenminister Avigdor Lieberman hat völlig überraschend seinen italienischen Amtskollegen Franco Frattini sowie sechs weitere europäische Spitzendiplomaten eingeladen, in den Gazastreifen zu reisen.

Aussenminister Avigdor Lieberman lädt wieder zu sich.
Aussenminister Avigdor Lieberman lädt wieder zu sich.
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Sie sollten sich selbst davon überzeugen, dass es keine humanitäre Krise im Gazastreifen gebe, zitierten Medien israelische Regierungskreise. Eine offizielle Stellungnahme zur Lockerung der seit drei Jahren andauernden diplomatischen Blockade gab es jedoch nicht. Über die Hintergründe gab es nur Spekulationen.

Frattini noch unentschlossen

Das italienische Aussenministerium bestätigte die Einladung. «Er (Frattini) hat das Angebot weder abgelehnt noch einen Entscheid getroffen», hiess es. Vielmehr habe sich der Aussenminister vorbehalten, nach Abstimmung mit seinen europäischen und internationalen Kollegen zu entscheiden.

Westerwelle nimmt Einladung an

Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle erklärte, er wolle die Einladung annehmen. Mit der Einladung habe Israel einen «Politikwechsel in Sachen Gaza eingeleitet». «Wenn man bedenkt, was die israelische Regierung damit auch innenpolitisch schultert, so ist das etwas, was man nur sehr begrüssen kann.»

UNO-Hilfsorganisationen hatten zuvor wegen der grossen Armut, der hohen Arbeitslosigkeit und der massiven Abhängigkeit von ausländischer Hilfe ein düsteres Bild der Situation im Gazastreifen gezeichnet.

(bang/sda)

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Wieso
Da habe ich die Realität doch schön aufs ironische Wesentliche reduziert.

Ich lese schon seit 30 Jahren Ephraim Kishons Werke. Der Mann hat mich geprägt.

Die scheussliche Realtiät kann man nur mit Humor und Ironie überleben.

Auch wenn es Sie überraschen mag, ich würde Israel nie in die "Schmuddelecke des Bö Fei" stellen. (Wie sind Sie denn zu diesem Ausdruck gekommen??)

Israel ist für mich ein wunderschönes Land und ich wünsche ihm nichts mehr als dauerhaften Frieden. Wenigstens ist das eher möglich, als dass mal keine 100% Luftfeuchtigkeit in Tel Aviv herrschen, wenn ich gerade dort bin.

Das mit dem Frieden meinte ich dann nicht ironisch gell.
Sehr schön
Jason
"Da werden dann die diversen namhaften Leute kontrolliert durch den Gaza geleitet, vorbei an Märkten, die von frischer Ware nur so strotzen, lächelnden Kinder die fröhlich im Strassenstaub Fussball spielen und den Politikern zuwinken, an die Grenzübergänge wo sicher gerade zufällig ein Hilfskonvoi voll mit Medikamenten und Nahrung passieren darf. "

Da haben Sie ja endlich erkannt, wie's wirklich aussieht in Gaza.

Oh. Schreck. Sie meinten das als ironischen Beitrag.

Nun. Nach diesem Beitrag ist aber auch klar, dass Sie nicht glauben werden, was der Wahrheit entspricht, sondern lieber weiter das Feindbild Israel kultivieren.
Unter Ausblenden aller Tatsachen. Hauptsache, Israel bleibt in der Schmuddelecke des Bö Fei.
Auch diese Reaktion auf diese Nachricht, zeigt, wie verblendet ein Teil der Medien und deren unkritisch naive Konsumenten sind.
Israel kuscht schön brav
Na da hat doch wohl mal ein Obama gehörig mit der "Ihr kuscht jetzt oder wir sind böse" Keule geschwungen. Anders ist es kaum zu erklären, dass Israel jetzt plötzlich eine solche Kehrtwende macht. Netanjahu, der arme, hat wohl zu spüren bekommen, was Druck aus den USA heissen kann.

So, jetzt wird also frisch fröhlich Einladungen an prominente Politiker verschickt.
"Cocktail Party im Gaza bei Sonnenuntergang".

Da werden dann die diversen namhaften Leute kontrolliert durch den Gaza geleitet, vorbei an Märkten, die von frischer Ware nur so strotzen, lächelnden Kinder die fröhlich im Strassenstaub Fussball spielen und den Politikern zuwinken, an die Grenzübergänge wo sicher gerade zufällig ein Hilfskonvoi voll mit Medikamenten und Nahrung passieren darf.

Wenn die Safari durch den Gaza dann vorbei ist, dürfen Westerwelle oder wer gerade dort ist noch fröhlich zusammen mit Bibi in die Kameras lächeln und verkünden wie, ei der daus, doch alles beim Besten ist und wie super toll Israel für den Friedensprozess kämpft.
.
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