Westjordanland:
Israel legt Ausbau der Siedlerstadt Ariel auf Eis
publiziert: Sonntag, 13. Feb 2000 / 13:25 Uhr

Jerusalem - Das israelische Verteidigungsministerium hat überraschend alle Pläne für den Ausbau der jüdischen Siedlerstadt Ariel im Westjordanland auf Eis gelegt.

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Die Anweisung folgte einer Richtlinie, die Ministerpräsident Ehud Barak nach einer Vereinbarung mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat erlassen hat. Danach sollte vor einem endgültigen Vertragsschluss über das künftige Zusammenleben beider Völker von israelischer Seite kein Siedlungsausbau mehr genehmigt werden.
Arafat hatte der Regierung Barak in den vergangenen Monaten wiederholt vorgeworfen, den Ausbau von Siedlungen sogar noch zu forcieren. Nach einem Bericht der Tageszeitung «Haaretz» vom Sonntag sind von dem Bauverbot Pläne für mehr als 2000 Wohnungen und Häuser betroffen, die noch unter der Regierung von Benjamin Netanjahu genehmigt und finanziert wurden.

Ariel ist mit 16 000 Einwohnern die grösste jüdische Siedlung im besetzten Westjordanland. «Haaretz» zufolge ist der Bürgermeister von Ariel, Ron Nachman, über die Entscheidung Jerusalems empört. Für ihn und die meisten Bürger Ariels gilt als sicher, dass das Gebiet um Ariel im Rahmen einer endgültigen Vereinbarung mit den Palästinensern von Israel annektiert wird.

(ba/sda)

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