Israel nimmt wieder Gespräche mit den Palästinensern auf
publiziert: Samstag, 4. Jan 2003 / 18:25 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Jan 2003 / 18:44 Uhr

Ramallah - Israelische und palästinensische Regierungsvertreter führen gegenwärtig neue Gespräche. Dabei gehe es jedoch nicht um die Frage eines eigenen Palästinenserstaates, sagte der palästinensische Minister für Lokalverwaltung, Sajeb Erekat.

Noch kein Frieden in Sicht, aber von beiden Seiten Bemühungen.
Noch kein Frieden in Sicht, aber von beiden Seiten Bemühungen.
Vielmehr werde über die Lebensbedingungen der Palästinenser gesprochen, sagte Erekat weiter. Ein von den Amerikanern unterstützter Friedensplan hatte die Schaffung eines provisorischen Staates bis Ende dieses Jahres und die endgültigen Grenzregelungen bis 2005 vorgesehen.

Der palästinensische Planungsminister Nabil Shaath kündigte auch an, dass die Arbeiten an der Verfassung für den Palästinenserstaat in Kürze abgeschlossen würden. Das Verfassungskomitee unter seinem Vorsitz würde in diesen Tagen die letzte Hand an die Verfassung legen.

Die Verfassung solle 220 Artikel haben. Der Zentralrat der Palästinensische Befreiungsorganisation PLO soll am 9. Januar über den Verfassungsentwurf beraten und anschliessend darüber abstimmen. Danach ist noch eine Volksabstimmung vorgesehen.

Derweil sind bei gewaltsamen Zusammenstössen zwischen israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern im Westjordanland sechs Menschen verletzt worden. Fünf der Verletzten seien israelische Soldaten, der sechste sei Palästinenser.

Die Kämpfe hätten angefangen, als eine Kolonne gepanzerter israelischer Militärfahrzeuge am Morgen in die Palästinenserstadt Dschenin einrückte, hiess es in palästinensischen Sicherheitskreisen. Nach israelischen Angaben handelte es sich um eine Routinepatrouille. Der gepanzerte Konvoi habe sich nach der Evakuierung der verletzten Soldaten aus Dschenin zurückgezogen.

Die US-Regierung übte unterdessen deutliche Kritik an der Zerstörung von Häusern mutmasslicher palästinensischer Extremisten durch die israelische Armee. Die USA seien beunruhigt, weil dieses Vorgehen die humanitäre Situation verschlimmert und Hoffnungen und Vertrauen untergräbt, verlautete aus dem US-Aussenministerium in Washington.

(fest/sda)

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