In der Nähe einer Nuklearanlage
Israel schiesst unbekannte Drohne ab
publiziert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 19:26 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Okt 2012 / 20:30 Uhr

Tel Aviv - Ein israelisches Kampfflugzeug hat nach offiziellen Angaben eine Drohne unbekannter Herkunft über der Negev-Wüste abgeschossen. Das unbemannte Fluggerät sei von Westen in den israelischen Luftraum eingedrungen und habe das Land dann Richtung Osten überflogen, teilten die Streitkräfte am Samstag mit.

5 Meldungen im Zusammenhang
Dabei zog der Apparat auch an der Atomanlage Dimona im nördlichen Teil der Negev-Wüste vorbei.

Das Militär vermute die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Miliz aus dem Südlibanon hinter der Aktion, berichtete die Zeitung «Times of Israel» am Sonntag. Zuletzt waren 2006 zwei Drohnen aus dem Libanon im Norden Israels abgeschossen worden.

Dass die Hisbollah inzwischen jedoch die Fähigkeit erworben haben sollte, eine Drohne über eine wesentlich grössere Distanz fernzusteuern, habe Experten überrascht, berichtete die Zeitung «Jediot Achronot».

Berichte, israelische Jets hätten als Antwort auf die Drohne den Libanon überflogen und dabei mit lautem Donner die Schallmauer durchbrochen, wollte das israelische Militär auf Anfrage nicht kommentieren. Auch zu möglichen Erkenntnissen über die Herkunft der Drohne wollte sich eine Sprecherin nicht äussern.

Die israelische Luftraumüberwachung habe die Drohne bereits erfasst, als sie sich noch über dem Mittelmeer befand und dann über den palästinensischen Gazastreifen hinwegflog, heisst es in einer schriftlichen Mitteilung des Militärs.

Mit dem Abschuss sei gewartet worden, bis sie sich über weitgehend unbewohntem Gebiet befunden habe. Das Flugobjekt sei nach ersten Erkenntnissen nicht bewaffnet gewesen.

Iran verfügt über Drohne

Der Iran hatte Ende vergangenen Monats angekündigt, er verfüge nun über eine im eigenen Land gebaute Drohne. Die «Schahed 129» könne sowohl Waffen wie auch Aufklärungsgerät tragen und habe eine Reichweite von 2000 Kilometern.

Israel und der Iran stehen sich im Atomstreit feindlich gegenüber. Das Atomzentrum Dimona dient ausländischen Vermutungen zufolge seit Jahrzehnten der Produktion von Atombomben. Israel hat den Besitz solcher Waffen weder zugegeben noch dementiert.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die nächsten Drohnen für die Schweizer Armee kommen aus Israel. Armasuisse testet derzeit Typen der Unternehmen ... mehr lesen 1
Die Drohnen Heron1 (oben) von Israel Aerospace Industries und Hermes 900 von Elbit.
Streitigkeiten: Iranischer Präsident Mahmud Ahmadinedschad und US-Präsident Barack Obama
Washington - US-Präsident Barack Obama hat vom Iran offiziell die Rückgabe einer ... mehr lesen
Teheran - Der Iran hat am Sonntag als Demonstration seiner militärischen Stärke eine erste im eigenen Land gebaute ... mehr lesen 1
Präsident Mahmud Ahmadinedschad stellt die Drohne im Fernsehen vor.
Gaza - Bei Luftangriffen der israelischen Armee sind am Morgen im Gazastreifen sieben Palästinenser getötet worden. Die ... mehr lesen
Die israelischen Streitkräfte setzten bei den Angriffen unbemannte Flugzeuge ein.
Stimmt fast !
"Israel und der Iran stehen sich im Atomstreit feindlich gegenüber"
Es ist allerdings eher davon auszugehen, dass die Mehrheit der Länder dieser Erde dem Atomprogramm des Irans ablehnend gegenüberstehen.
Guy Parmelin sorgt sich um die Gewalt im Nahen Osten. (Archivbild)
Guy Parmelin sorgt sich um die Gewalt im Nahen Osten. (Archivbild)
Yaalon zu Besuch  Bern - Die Verteidigungsminister der Schweiz und Israels sind am Donnerstag im Landgut Lohn zu Gesprächen zusammengekommen. Bundesrat Guy Parmelin sprach von einem offenen und aufrichtigen Dialog mit Mosche Yaalon, auch über «delikate Punkte» wie die Palästinenserfrage. 
Guy Parmelin hat am Landgut Lohn seinen israelischen Amtskollegen empfangen.
Israels Verteidigungsminister mit militärischen Ehren empfangen Bern - Verteidigungsminister Guy Parmelin hat am Landgut Lohn seinen israelischen Amtskollegen Mosche Yaalon ...
50 zu 43  Tel Aviv - Ein Gesetz, das viele israelische ...   1
Der Gesetzentwurf kam von der israelischen Justizministern Ajelet Schaked.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Man... kann nur hoffen, dass nicht auch noch der Libanon und Jordanien zum ... gestern 17:37
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Geht... der Flüchtlingszustrom so weiter, steht ganz Europa bald vor dem ... Mi, 10.02.16 10:34
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Frankreichs... Bevölkerung ist durch Einwanderung, speziell in den 50er und 60er ... Mi, 10.02.16 09:47
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Wahlen H. Clinton hat bisher immer darauf gesetzt, nach der Prämisse "Geht es ... Di, 09.02.16 13:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Die... NGOs können auch mit diesem Gesetzt weiterhin Unwahrheiten über Israel ... Di, 09.02.16 13:19
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Weder... Russland noch der Westen ist aus moralischen Gründen in Syrien ... Mo, 08.02.16 16:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Die... Aufnahme syrischer Flüchtlinge, solange dies Menschen sind die vom ... Mo, 08.02.16 13:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3723
    Aus... den Verlautbarungen aus GR kann man bereits heraushören, was zu ... Mo, 08.02.16 10:48
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich -3°C 1°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel -3°C 1°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen -1°C 4°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 1°C 3°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 1°C 6°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf -1°C 4°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 2°C 6°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten