Israel bleibt Menschenrechtsrat weiter fern
Israel stellt Bedingungen für Rückkehr in UNO-Menschenrechtsrat
publiziert: Montag, 15. Okt 2012 / 11:49 Uhr
Israel boykottiert die Sitzungen des Menschenrechtsrates seit letztem März. (Archivbild)
Israel boykottiert die Sitzungen des Menschenrechtsrates seit letztem März. (Archivbild)

Genf - Israel stellt Bedingungen für eine allfällige Rückkehr in den UNO-Menschenrechtsrat. Sein Botschafter bei der UNO, Eviatar Manor, erklärte am Montag, der Rat müsse damit aufhören, den hebräischen Staat dauernd zu diskriminieren.

4 Meldungen im Zusammenhang
«Momentan haben wir keine Absicht, uns der globalen periodischen Überprüfung zu stellen», sagte Manor in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps».

Für Israel ist das sogenannte Länderexamen über die Menschenrechtslage im Land durch die UNO-Mitgliedsstaaten im Februar 2013 vorgesehen. Bislang ist noch kein Land dem Länderexamen fern geblieben.

Israel boykottiert die Sitzungen des Menschenrechtsrates seit letztem März. Damals hatte das Gremium in einer Resolution eine Untersuchung angekündigt zu Verstössen gegen die Rechte der Palästinenser im Rahmen des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten.

«Der Rat muss damit aufhören, unser Land systematisch zu diskriminieren und anders zu behandeln als alle seine anderen Mitgliedsländer», sagte der israelische Botschafter im Zeitungsinterview.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Israel hat als erstes UNO-Mitglied eine Überprüfung der Menschenrechtssituation auf seinem Staatsgebiet durch das ... mehr lesen 1
Ratspräsident Remigiusz Hencze sprach von einer «beispiellosen Situation» in der Geschichte des UNO-Gremiums.
Jerusalem - Kurz vor dem Ablauf einer Frist von Israels Oberstem Gericht haben mehrere Familien am Sonntag freiwillig die ... mehr lesen
Das Oberste Gericht des Landes erklärte die im Westjordanland gelegene Siedlung Migron für illegal.
Jerusalem - Israels Oberstes Gericht hat am Mittwoch angeordnet, dass die grösste illegale Siedlung im Westjordanland bis kommenden Dienstag geräumt wird. Das Gericht wies damit einen Einspruch von 17 Familien ab. mehr lesen 
Für ultraorthodoxen Medien ein undenkbares Bild.
Für ultraorthodoxen Medien ein ...
Ultraorthodoxe Regeln  Jerusalem - Das offizielle Foto des neuen israelischen Kabinetts hat die ultraorthodoxen Medien im Land vor eine Herausforderung gestellt - denn Frauen dürfen nicht auf Fotos gezeigt werden. Mehrere Zeitungen manipulierten deshalb die Bilder. 
Zwei stündige Diskussion mit Tsipras Riga - Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande ...
EU dämpft Hoffnungen osteuropäischer Beitrittsaspiranten Riga - Der EU-Gipfel in Riga wird östlichen Nachbarstaaten wie ...
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 5°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 1°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 6°C 12°C bewölkt, wenig Regen bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Bern 5°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 8°C 14°C bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Genf 9°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 12°C 23°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten