Israel stellt Bedingungen für Truppenabzug
publiziert: Samstag, 24. Aug 2002 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Aug 2002 / 00:15 Uhr

Jerusalem/Kairo - Die Umsetzung des zwischen Israel und den Palästinensern vereinbarten Plans zur Entspannung der Lage in den besetzten Gebieten stockt. Israel habe die Vereinbarung ausgesetzt, sagte ein enger Berater Jassir Arafat.

«Die israelische Seite hat gar keine Absicht, vom Westjordanland und dem Gaza-Streifen abzuziehen» sagte Nabil Abu. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte dagegen, die Palästinenser müssten vor einer Wiederaufnahme des Truppenabzugs «terroristische Gruppen» bekämpfen.

Neue Schiessereien im Gaza-Streifen und ein Attentatsversuch hätten die geplante Umsetzung weiterer Erleichterungen gestoppt, sagte ein hochrangiger Diplomat in Jerusalem.

Der zwischen Verteidigungsminister Benjamin Ben Elieser und dem palästinensischen Innenminister Abdelrasak el Jahija ausgehandelte schrittweise Rückzug der israelischen Truppen aus den besetzten Gebieten unterliege keinem bestimmten Zeitplan, betonte ein Regierungsvertreter. Am Freitag hatte Israel den Rückzug aus besetzten Palästinenserstädten vorläufig gestoppt.

Unterdessen zerstörte die israelische Armee im südlichen Gazastreifen drei palästinensische Häuser. Die leerstehenden Häuser hätten als Unterschlupf für militante Palästinenser gedient, die Angriffe auf die nahegelegene israelische Siedlung planten, erklärte ein Armeesprecher.

Die von Israel im Juli angekündigte Freigabe palästinensischer Gelder fand bislang nur in einem sehr eingeschränkten Masse statt. Nur ein Bruchteil der zugesagten 400 Millionen Dollar wurde an die palästinensische Autonomiebehörde überwiesen.

Von den insgesamt eingefrorenen 700 Millionen Dollar (rund eine Milliarde Dollar) seien erst 28 Millionen Dollar freigegeben worden, sagte der palästinensische Wirtschaftsminister Maher el Masri der arabischen Tageszeitung «El Hajat».

Das so genannte Nahost-Quartett aus den USA, der EU, UNO und Russland hatte sich am Freitag besorgt über die humanitäre Lage in den palästinensischen Autonomiegebieten geäussert und Israel aufgefordert, Hilfsleistungen an die Palästinenser nicht zu behindern.

(ms/sda)

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