Besserer Schutz für das israelische Team
Israel verstärkt Schutz für Olympia-Sportler
publiziert: Sonntag, 22. Jul 2012 / 12:05 Uhr
Am Donnerstag hatte die britische Regierung 1200 weitere Soldaten zum Schutz der Olympischen Spiele in Bereitschaft versetzt.
Am Donnerstag hatte die britische Regierung 1200 weitere Soldaten zum Schutz der Olympischen Spiele in Bereitschaft versetzt.

London - Aus Angst vor einem iranischen Terroranschlag bei den Olympischen Spielen in London haben die israelischen Behörden offenbar weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

8 Meldungen im Zusammenhang
Die Regierung in Jerusalem habe Agenten des Inlandsgeheimdiensts Schin Bet in die britische Hauptstadt entsandt, um das israelische Team zu schützen, berichtete die «Sunday Times». Auch die britischen Sicherheitsbehörden verstärkten demnach die Massnahmen zum Schutz der Sportler.

Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad habe zudem Mitarbeiter nach Europa entsandt, um nach einer Gruppe mutmasslicher Extremisten mit Verbindungen in den Iran zu fahnden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Sicherheitsexperten. Die iranischen Revolutionsgarden warben demnach mehrere zum Islam übergetretene Europäer an, unter denen sich ein Schwede, zwei Briten und zwei Deutsche befinden sollen.

Am Mittwoch hatte ein Selbstmordattentäter am Flughafen der bulgarischen Küstenstadt Burgas einen Anschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen verübt. Fünf Israelis, der bulgarische Busfahrer und der Attentäter selbst wurden bei der Explosion getötet.

Die US-Behörden machten die radikalislamische Hisbollah für den Anschlag verantwortlich, zu der die vom Mossad gesuchten Europäer laut «Sunday Times» ebenfalls Verbindungen haben sollen.

Sicherheitsdispositiv verstärkt

Erst am Donnerstag hatte die britische Regierung 1200 weitere Soldaten zum Schutz der am Freitag beginnenden Olympischen Spiele in Bereitschaft versetzt. Insgesamt sollen 17'000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Israel ist mit 38 Sportlern in London vertreten.

Bei den Spielen im Jahr 1972 in München hatten palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln genommen. Elf Israelis kamen bei der Geiselnahme und der versuchten Geiselbefreiung ums Leben.

Bedenken zurückgewiesen

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, wies derweil Bedenken zur Sicherheit der Spiele entschieden zurück. «Die britische Regierung hat uns versichert, dass alles Notwendige veranlasst wurde für die Sicherheit», sagte der Belgier der «Welt am Sonntag».

«Alle Beteiligten sind bereit, aber das wird sich nicht in Uniformen oder Maschinengewehren ausdrücken», fügte er hinzu. Die Sicherheitskräfte würden «unauffällig agieren».

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
München - Mit einer Gedenkveranstaltung ist 40 Jahre nach dem Münchner Olympia-Attentat in Fürstenfeldbruck an die Opfer ... mehr lesen
Sofia/Jerusalem - Der Selbstmordattentäter vom Flughafen von Burgas in Bulgarien ist Medienberichten zufolge offenbar aus Rumänien in das Land eingereist. Dies berichtete der bulgarische TV-Sender bTV am Montag unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen. mehr lesen 
Das IOC akzeptiert keine Kritik.
Olympische Sommerspiele London/Stuttgart - Die offizielle Website der Olympischen Spiele 2012 in London wird von Journalisten des «free speech blog» heftig kritisiert. Den Aktivisten fiel eine Passage in den Nutzungsbedingungen auf, die ... mehr lesen
Olympische Sommerspiele In den Tagen der Olympischen Spiele wird die Geduld aller Beteiligten beansprucht: Verkehr und Sicherheit werden in London zur ... mehr lesen
Die Strassen Londons werden während der Olympischen Spiele eng werden.
Britische Zuschauer im Regen.
Olympische Sommerspiele Die Meteorologen haben es mitleidlos auf den Punkt gebracht: Die Sonne wird sich in den nächsten Monaten kaum einmal über ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Ob wir wollen oder nicht, London hat uns fest im Griff. Anfang Juni flimmerten tagelang die Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum der Queen über den Bildschirm, und nun rücken uns die Briten mit Olympia auf die Pelle. Fest ... mehr lesen
Slobodan Obradovic
Die britischen Sicherheitskräfte sind vor den Sommerspielen sehr nervös. (Symbolbild)
London - Knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in London hat die ... mehr lesen
Die Schweiz trifft zuerst auf Gastgeber Holland.
Die Schweiz trifft zuerst auf Gastgeber Holland.
Frauenfussball Olympia-Qualifikation  Im Playoff um den dritten und letzten europäischen Platz am olympischen Frauenfussballturnier an den Sommerspielen in Rio trifft die Schweiz im März 2016 in Holland auf Holland, Schweden und Norwegen.  
Gegen Vanuatu gewonnen  Die Fussballer von den Fidschi-Inseln dürfen im kommenden Jahr erstmals am Olympia-Turnier mitspielen.  
Die Fidschi-Inseln sind das erste Mal bei einem olympischen Fussballturnier dabei.
Rekord-Niederlage für Mikronesien Das Nationalteam von Mikronesien hat an den Pazifik-Spielen eine rekordhohe Niederlage kassiert.
Fidschi-Inseln ganz stark gegen Mikronesien: 38:0.
Der fünfte Kandidat  Budapest bewirbt sich als fünfter Kandidat offiziell um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024. Zuvor hatten schon Rom, Boston, Hamburg und Paris ihre Kandidatur eingereicht.  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1400
    Wo viel Schatten ist, ist irgendwo auch Licht. Für die kleinen Verbände hat sich Blatter ... Mo, 08.06.15 12:39
  • LinusLuchs aus Basel 105
    Selbstheilung unwahrscheinlich Das System Fifa, das Sepp Blatter von João Havelange übernommen und ... Fr, 05.06.15 09:33
  • Kassandra aus Frauenfeld 1400
    Ein neuer Präsident und alles ist wie zuvor und wieder gut? Nein, so geht das nicht! Die ... Do, 04.06.15 23:47
  • LinusLuchs aus Basel 105
    So so, Breel Embolo bereitet sich also auf den Cupfinal vor, steht am Schluss ... Do, 04.06.15 21:02
  • LinusLuchs aus Basel 105
    Ein Scheich für den Status quo Michel Platini, Michael Van Praag, Luis Figo… – nein. Die ... Mi, 03.06.15 14:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3184
    Das... Ganze ging von den USA aus, bzw. dem ehemaligen New Yorker ... Mi, 03.06.15 10:05
  • HeinrichFrei aus Zürich 386
    Der US-Justiz ist nicht zu trauen Unser Sepp Blatter ist als Präsident der FIFA zurückgetreten. Gut. Das ... Mi, 03.06.15 07:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1400
    Also doch! Bisher hielt ich wenigstens den Chef selbst für nicht korrupt, wohl ... Mi, 03.06.15 00:04
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 12°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 13°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 14°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 15°C 24°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 14°C 26°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 15°C 26°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 20°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten