Israel will 150 inhaftierte Palästinenser freilassen
publiziert: Mittwoch, 6. Aug 2008 / 21:27 Uhr

Jerusalem - Israels Regierungschef Ehud Olmert ist zu Gesprächen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammengetroffen. Gemäss Angaben Palästinas stimmte Israel der Freilassung von 150 palästinensischen Häftlingen zu.

Das Gespräch ist gemäss Mark Regev «gut, positiv und sachlich» verlaufen.
Das Gespräch ist gemäss Mark Regev «gut, positiv und sachlich» verlaufen.
1 Meldung im Zusammenhang
Olmerts Sprecher Mark Regev hatte zuvor mitgeteilt, Israel werde als «Zeichen seines guten Willens» gegenüber Abbas Ende August palästinensische Häftlinge freilassen. Nähere Angaben machte der Sprecher nicht. Von israelischer Seite hiess es, die Freilassung werde am 25. August stattfinden.

Unterdessen liess Israel fünf palästinensische Häftlinge im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus dem Gefängnis Hascharon frei. Sie verbüssten dort seit einigen Monaten, in einem Fall seit Mai 2007, Haftstrafen, weil sie Steine oder Brandbomben geworfen hatten.

Fortsetzung der Friedensgespräche

Das Gespräch in Olmerts Amtssitz in Jerusalem, an dem auch die Verhandlungsteams beider Seiten teilnahmen, sei «gut, positiv und sachlich» verlaufen, sagte Regev. Olmert und Abbas hätten beide den Willen bekräftigt, die im Januar wieder aufgenommenen Friedensgespräche fortzusetzen, sagte Regev.

Olmert wolle die Gespräche weiter leiten, solange er das Amt des Ministerpräsidenten innehabe. Er betonte allerdings die Tatsache, dass Aussenministerin Zipi Liwni als Leiterin des israelischen Verhandlungsteams an dem Treffen beteiligt war. Liwni gilt als Favoritin bei den partei-internen Vorwahlen der Kadima-Partei am 17. September.

Der wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck stehende Olmert hatte am Mittwoch vergangener Woche seinen Rücktritt aus der Politik angekündigt.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Jerusalem - Israel lässt als Geste des guten Willens rund 200 Palästinenser aus ... mehr lesen 1
Olmert hatte während eines Gesprächs mit Mahmud Abbas die Freilassung versprochen.
Antwort für Frauenpower
Ich weiss es nicht.es bräuchte aber dringend jemand mit härterer Gangart,meiner Meinung nach,denn dieses einseitige geben und nehmen kann doch nicht weiter gehen.
Frauenpower
Ariel, meinen Sie dass unter Tzipi Liwni eine härtere Gangart eingeschlagen würde? Nach Golda scheinen in Israels Spitzenpolitik ja kaum mehr fähige Frauen unterwegs gewesen zu sein? Als Ex-Geheimdienstlerin wird sie nicht eben zartbesaitet sein?
Auch mich dünkt, dass bei den letzten Deals das Geben und Nehmen doch sehr einseitig zugunsten der Palästinenservertreter verteilt war ...
Falscher Weg
150 Palästinenser freilassen mutet nach Erpressung an.Wo bleibt die Gegenforderung Gilat Schalit frei zu lassen? Präsident Abbas mag noch so guten Willens sein die Verhandlungen weiter zuführen,die arabisch-islamische Linie kann er nicht verlassen,und diese will keinen Frieden! Israel sollte Forderungen stellen und nicht immer nachgeben,dies ist der falsche Weg.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung Benjamin Netanjahus angeschlossen. Der Ministerpräsident und der Parteivorsitzende von Israel Beitenu, Avigdor Lieberman, unterzeichneten ein Koalitionsabkommen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 5°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Basel 5°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 4°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 3°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder recht sonnig
Luzern 6°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 4°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 7°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten