Lichtblick im Nahost-Friedensprozess
Israel will Frieden in Nahost mit diplomatischer Initiative
publiziert: Montag, 7. Mrz 2011 / 10:20 Uhr
Der Gaza-Streifen.
Der Gaza-Streifen.

Jerusalem - Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will offenbar in den kommenden Wochen einen Schritt auf die Palästinenser zugehen. In einer Rede vor dem US-Kongress in Washington soll er eine diplomatische Initiative vorstellen.

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Dies berichteten das israelische Radio und Fernsehen am Montag unter Berufung auf Netanjahus Umfeld. Ursprünglich sei die Reise für den 22. Mai geplant gewesen. Wegen des internationalen Drucks auf Israel gegen den Siedlungsbau auf besetztem palästinensischem Territorium erwäge Netanjahu aber, einen früheren Termin für den Besuch zu finden.

Verteidigungsminister Ehud Barak forderte Netanjahu im Rundfunk auf, schnellstmöglich eine «kühne Entscheidung» zu treffen, um die Friedensverhandlungen wiederaufzunehmen. Im Mai eine Erklärung vor dem US-Kongress abzugeben, sei «viel zu spät», mahnte Barak. «Die Welt nimmt es nicht hin, dass wir nach 43 Jahren weiter über ein anderes Volk herrschen», sagte er mit Blick auf die Besetzung der Palästinensergebiete im Jahr 1967.

Die Friedensgespräche liegen unter anderem wegen des umstrittenen Siedlungsbaus derzeit auf Eis. Während die Palästinenser auf einen kompletten Baustopp dringen, will Israel den Bau zumindest in einigen Gebieten fortsetzen.

(dyn/sda)

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Siedlungsstopp als Option: Benjamin Ben Eliezer.
Ja Heiderdaus!
Überkommt die israelische Regierung eventuell jetzt plötzlich die Angst vor dem eventuellen Zorn des eigenen Volkes?
Angesichts der Entwicklungen von Nordafrika bis Iran bis Oman, ja sogar bis China, könnte es sehr gut sein, dass Israel am Schluss noch der einzige Staat ist, der immer noch am gleichen Problem nagt während alle anderen Völker ihre Despoten gestürzt haben oder ihre Regierungen dazu gebracht haben umzudenken.

Tja, Netanjahus Rede wird selbstverständlich (eigentlich egal was der Inhalt) sogleich von den ultrakonservativen Parasiten in Israel schwerstens verurteilt werden und gleich mit Austritt aus der Regierungskoalition gedroht. Wie immer.
.
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