Israel zieht Truppen zurück
publiziert: Freitag, 15. Okt 2004 / 17:18 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Okt 2004 / 17:53 Uhr

Jerusalem/Gaza - Die israelische Armee zieht sich bei der Offensive im Gazastreifen zum Beginn des Fastenmonats Ramadan auf Beobachtungspositionen zurück. Ministerpräsident Scharon hatte dies auf Empfehlung des Verteidigungsministeriums angeordnet.

1 Meldung im Zusammenhang
Nach 17 Tagen blutiger Kämpfe während der Offensive "Tage der Busse" sollten sich die Einheiten in ihren Panzerfahrzeugen aus palästinensischen Wohngebieten weg auf Beobachtungspositionen begeben, bestätigten Militärkreise.

Israelische ranghohe Offiziere hatten gewarnt, der Militäreinsatz habe sich erschöpft und könne die Angriffe mit Kassam-Raketen nicht stoppen. Die Offensive werde auch für die Soldaten gefährlicher. Einem Bericht des Armeeradios zufolge schlugen erneut zwei palästinensische Kassam-Raketen nördlich des Gazastreifens ein.

120 tote Palästinenser

Bei einem israelischen Luftangriff auf das palästinensische Flüchtlingslager Dschabalija wurden drei Mitglieder der radikalen Hamas von einer Rakete getötet, als sie angeblich eine Bombe legen wollten.

Bei der Offensive "Tage der Busse", mit der Israel den Raketenbeschuss seiner Grenzorte unterbinden will, sind innerhalb von zwei Wochen mehr als 120 Palästinenser getötet und Hunderte weitere verletzt worden.

Ohne Zwischenfälle besuchten 60 000 bis 100 000 Muslime das Gelände der Al-Aksa-Mosche auf dem Tempelberg in Jerusalem zu Beginn des islamischen Fastenmonats. Die israelische Polizei hatte ihre Präsenz verstärkt.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 2°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 4°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 5°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 1°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 4°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 4°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten