Israel zunehmend in der Kritik
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 14:40 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 15:07 Uhr

New York - Israel gerät wegen des Einsatzes von Streubomben während der Offensive im Süden Libanons zunehmend in die Kritik.

Jan Egeland kririsiert, dass die meisten Streubomben in den letzten 72 Stunden des Konflikts abgeworfen wurden.
Jan Egeland kririsiert, dass die meisten Streubomben in den letzten 72 Stunden des Konflikts abgeworfen wurden.
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UNO- Generalsekretär Kofi Annan sagte, diese Waffen «sollten in bewohnten Gebieten nicht eingesetzt werden».

Bei seinem Besuch in Jordanien sagte Annan, die Streubomben müssten schnellstens gefunden und entschärft werden.

Er habe von Israel Landkarten angefordert, damit die Vereinten Nationen die Abwurfstellen herausfinden und die Munition entschärfen könnten, sagte Annan nach seinem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. Nur so könnten die Menschen vor Ort geschützt werden.

Besonders in den letzten Kriegstagen

Der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland, hatte es am Mittwoch als «unmoralisch» und «schockierend» bezeichnet, dass Israel 90 Prozent der Streubomben in den letzten drei Kriegstagen abgeworfen habe. Zu diesem Zeitpunkt sei klar gewesen, dass der Krieg nach der UNO-Resolution beendet werde.

Die israelische Armee wies die Kritik dagegen ab. «Alle von den israelischen Streitkräften eingesetzten Waffen und Munitionen sind nach internationalem Recht legal», teilte sie am Donnerstag in Tel Aviv in einer kurz gehaltenen Reaktion auf die Vorwürfe mit. Ihre Verwendung entspreche internationalen Standards.

(fest/sda)

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