Israelische Angriffe in Gaza auch am 19. Kriegstag
publiziert: Mittwoch, 14. Jan 2009 / 08:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Jan 2009 / 13:58 Uhr

Gaza - Israel hat seine Angriffe auf Ziele im Gazastreifen auch in der Nacht fortgesetzt. Wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete, kam es im Zentrum des Gazastreifens zu schweren Explosionen.

Israel hat seine Angriffe auf Ziele im Gazastreifen auch in der Nacht fortgesetzt.
Israel hat seine Angriffe auf Ziele im Gazastreifen auch in der Nacht fortgesetzt.
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Auch im Norden des Palästinensergebiets habe es Luftangriffe und andauernden Beschuss gegeben, berichtete eine Al-Dschasira-Korrespondentin am frühen Morgen von der israelischen Grenze zum Gazastreifen. Im Vergleich zur vorangegangenen Nacht sei die Intensität der Angriffe aber geringer.

Auch auf den Norden Israels sind am Morgen Raketen aus Libanon abgefeuert worden. Die Raketen hätten niemanden verletzt und auch sonst keine Schäden angerichtet. Als Reaktion auf den Raketenbeschuss aus Libanon feuerte die israelische Armee unmittelbar darauf vier Geschosse zurück, wie libanesische Sicherheitskräfte mitteilten. Auch hier wurde nach ersten Informationen niemand verletzt.

Unterdessen stieg die Zahl der seit Beginn der Militäroperation getöteten Palästinenser auf 975. Mindestens 4300 Menschen wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza verletzt. Allein am Dienstag, dem 18. Tag des Armeeeinsatzes, seien mindestens 47 Palästinenser getötet worden, hiess es.

IKRK-Präsident Kellenberger mahnt

In einer heutigen Medienkonferenz in Jerusalem hat der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, die humanitäre Lage im Gazastreifen als «schockierend» bezeichnet.

Einen Tag, nachdem er das Gebiet und das Schifa-Spital in der Stadt Gaza besucht hatte, sagte Kellenberger auf einer Medienkonferenz in Jerusalem: «Es schmerzt, wenn man diese verletzten Menschen sieht, und die Natur ihrer Verletzungen.»

Zugleich erinnerte Kellenberger alle Seiten an die völkerrechtliche Verpflichtung, den ungehinderten Zugang zu verletzten und notleidenden Zivilisten zu gewähren. «Drei Stunden reichen nicht aus», sagte er mit Blick auf die Feuerpause, während der Israel ein Mal am Tag die Kampfhandlungen einstellt.

(smw/sda)

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