Israels Offensive geht in die dritte Woche
publiziert: Samstag, 10. Jan 2009 / 21:35 Uhr / aktualisiert: Samstag, 10. Jan 2009 / 23:12 Uhr

Gaza/Tel Aviv - Mit Beginn der dritten Woche ihrer Militäroffensive im Gazastreifen hat die israelische Armee verstärkte Angriffe auf Waffenlager und Tunnel radikaler Palästinenser angekündigt.

Israel hat weitere Angriffe angekündigt.
Israel hat weitere Angriffe angekündigt.
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Über Gaza warfen israelische Flugzeuge tausende Flugblätter ab, in denen die Bevölkerung vor neuen Angriffen gewarnt wird.

Die Armee werde bald ihre Einsätze gegen für den Waffenschmuggel genutzte Tunnel, Waffenlager und «die Terroristen im gesamten Gazastreifen» intensivieren, hiess es in der Ankündigung.

«Für Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie sind Sie aufgefordert, sich nicht Terroristen, Waffenlagern und Waffen zu nähern», hiess es weiter. Die Warnung wurde auch per SMS an Handys der Bewohner im Gazastreifen geschickt.

Ungeachtet aller Friedensappelle bombardierte das israelische Militär heute Samstag erneut über 40 Ziele. Auch die radikale Hamas feuerte wieder Raketen auf Israel.

Viele Opfer

Nach eigenen Angaben tötete die israelische Armee bis anhin mindestens 550 Hamas-Kämpfer. Die palästinensischen Rettungskräfte teilten mit, seit Beginn des israelischen Militäreinsatzes «Gegossenes Blei» vor zwei Wochen seien 854 Palästinenser getötet worden. Unter den Toten seien 270 Kinder und 93 Frauen, sagte der Chef der Rettungskräfte, Muawija Hassanein, in Gaza. 3490 Menschen seien verletzt worden.

Die humanitäre Lage in Gaza verschärfte sich laut Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) weiter. Die in den Kampfzonen blockierten Menschen seien besonders betroffen. Bewohner klagten, Trinkwasser- und Lebensmittelvorräte gingen zur Neige.

Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier traf zum Auftakt seiner zweitägigen Nahost-Vermittlungsmission in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sowie mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Mubarak bemüht sich derzeit, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln.

(bert/sda)

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