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It's my part - mit Initiative gegen Hunger
publiziert: Donnerstag, 19. Mai 2011 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2011 / 10:52 Uhr

Mit seiner neuen Initiative «It's my part» engagiert sich World Vision aktiv im Kampf gegen den weltweiten Hunger. Rolf Hiltl ist dabei und auch Sie können mitmachen und mit einer kleinen Veränderung auf dem Teller Grosses bewirken.

2 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Leckere fleischlose Rezepte
Lecker auch ohne Fleisch.
www.worldvision.ch/rezepte

Mehr Hintergründe
Was, wenn wir noch mehr Fleisch essen?
www.worldvision.ch/nahrung

Weltweit hungern rund eine Milliarde Menschen und jeden Tag sterben mindestens 7'000 Kinder an den Folgen von Mangelernährung - Tendenz steigend. Schon längst ist Hunger nicht mehr nur eine Angelegenheit einzelner Länder, sondern seine Bekämpfung zur weltweiten Herausforderung geworden.

Fleischkonsum im Fokus

Die globalen Zusammenhänge zwischen Bevölkerungswachstum, Welthandel und den Folgen des Klimawandels zu verstehen, ist wichtig. Noch wichtiger aber ist, das lokale Konsumverhalten zu hinterfragen.

Mit der Initiative It's my part möchte World Vision genau das tun. In den Fokus rückt das Hilfswerk dabei den lokalen Fleischkonsum, der in der Schweiz immerhin bei jährlich mehr als 53 Kilogramm pro Einwohner liegt.

Um Fleisch zu produzieren, braucht man jedoch rund zehnmal so viel Boden und Wasser, als beispielsweise für Getreide. Wichtige Ressourcen, die beim Anbau von Grundnahrungsmitteln - vor allem in Entwicklungsländern - fehlen und so den Hunger verschärfen. Weniger ist mehr

Was sich kompliziert anhört, ist für den Einzelnen in der Umsetzung ganz einfach, denn es gilt «weniger ist mehr». Weniger Fleisch auf den hiesigen Tellern, hilft die Hungersituation in Entwicklungsländern zu entschärfen. «Wobei es nicht darum geht, generell auf Fleisch zu verzichten.

»Ein Fleischgericht weniger pro Woche bewirkt bereits sehr viel.«
Esther Bodenmann, Projektleiterin It's my part

»Wie viel Ressourcen bereits durch den Fleischverzicht gespart wurden, können alle, die mitmachen, für sich persönlich und die gesamte my-part-Community dort nachverfolgen.«

Zudem erfährt man auf der Plattform im Mahlzeiten-Quiz mehr über seinen Food-Typ und die eigene Ernährungsbilanz. Sind Sie ein Fleischtiger, eher wankelmütiger oder ein bewusster Geniesser? Daneben gibt es wichtige Hintergrundinformationen über die globalen Zusammenhänge zwischen unserem Konsum und Ernährungssicherung.

Gemeinsam umdenken und andere motivieren Obwohl schon jeder Einzelne ganz einfach einen wichtigen Beitrag leisten kann, möchte World Vision möglichst viele Unterstützer mobilisieren. »Bei It's my part kann man sich daher zusätzlich als Botschafter engagieren und so seine Freunde, Familien oder vielleicht so gar seine Firma mit ins Boot holen«, erklärt Bodenmann. Botschafter erzählen aktiv vom eigenen Engagement oder teilen ihre Erfahrungen via Facebook & Co.

Zu den prominentesten Unterstützern von It's my part gehört Rolf Hiltl, Inhaber des gleichnamigen vegetarischen Restaurants in Zürich. Er kommuniziert die Initative nicht nur aktiv in seinem Betrieb, sondern engagierte sich von Beginn an persönlich: »It's my part« ist eine sinnvolle Aktion. Denn wenn wir nur schon einmal pro Woche kein Fleisch essen, dann leisten wir einen bedeutenden Beitrag zur globalen Ernährungssicherung.»

(sk/World Vision)

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