Italien: Wenn Ferien zur Lüge werden
publiziert: Montag, 4. Aug 2003 / 11:22 Uhr

Rom - Laut einer Studie sollen etwa drei Millionen Italiener ihrer Umgebung vortäuschen, sie seien in Ferien gefahren. In Wahrheit bleiben sie aber wegen Geldmangel zu Hause.

Laut einer Studie verbarrikadieren sich die Daheimgebliebenen.
Laut einer Studie verbarrikadieren sich die Daheimgebliebenen.
Laut einer Studie von Psychologen verbarrikadieren sich die Daheimgebliebenen regelrecht in ihren eigenen vier Wänden. Mit Tricks, Geflunker und Lügen versuchten sie verzweifelt zu verhindern, dass ihnen Freunde und Kollegenen auf die Schliche kommen. Wenn Ferien zur Lüge werden, schrieb eine römische Zeitung.

Nach Angaben der Psychologen-Vereinigung Help me füllen die Daheimgebliebenen ihren Kühlschrank mit Tiefkühlprodukten, um längere Zeit nicht aus dem Haus zu müssen. Damit die Kinder bei Laune bleiben, werden Video-Spiele und Bücher gekauft.

Das Handy wird ausgestellt, beim Festnetztelefon der Anrufbeantworter eingeschaltet. Die Betroffenen empfinden das Daheimbleiben als Schande, erklärt ein Psychologe.

Ein weiterer Trick sei es, die Zimmerpflanzen bei Nachbarn zum Giessen abzugeben. Manche kauften sogar eine Höhensonne, um braun gebrannt aus dem Phantomurlaub zu kommen. Andere bestellten sich per Internet Mitbringsel aus dem vermeintlichen Feriengebiet.

19 Prozent der Italiener bleiben diesen Sommer zu Hause, heisst es. Nicht immer sei Geldmangel der Grund, Singles fehle mitunter der Reisegefährte. Viele Beziehungen sind so oberflächlich, meint ein Psychologe. Wenn man genau hinschaut, findet man niemanden zum Wegfahren.

(bert/sda)

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