Italien feiert Heimkehr Mastrogiacomo
publiziert: Mittwoch, 21. Mrz 2007 / 15:11 Uhr

Rom - Mit Erleichterung und grosser Freude hat Italien die Heimkehr des in Afghanistan entführten Journalisten Daniele Mastrogiacomo gefeiert. Nach zweiwöchiger Geiselhaft war der 52-Jährige am späten Dienstagabend in Rom gelandet.

Prodi hatte mit Karsai mehrmals über Möglichkeiten zur Freilassung gesprochen.
Prodi hatte mit Karsai mehrmals über Möglichkeiten zur Freilassung gesprochen.
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Das italienische Fernsehen übertrug die Heimkehr des Journalisten an Bord einer Sondermarschine der italienischen Reigerung gleich auf mehreren Kanälen live. Mastrogiacomo machte einen gesundheitlich guten Eindruck und umarmte freudig seine Familienangehörigen.

«Er wirkte wie ein Boxer, der einen Kampf gewonnen hat: 15 Runden, die 15 Tage gedauert haben», beschrieb die Zeitung «La Repubblica» die Szene.

Auch Ministerpräsident Romano Prodi, der mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai mehrmals über Möglichkeiten zur Freilassung des Journalisten gesprochen hatte, begrüsste Mastrogiacomo auf dem Flughafen Ciampino.

Ungewisses Schicksal von Übersetzter

Der Reporter der römischen Zeitung «La Repubblica» war am Montag freigelassen worden. Im Gegenzug setzte die Regierung in Kabul mehrere inhaftierte Taliban auf freien Fuss.

«Es hat einige Bitten gegeben und einige haben wir akzeptiert», räumte ein Sprecher des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai ein. Es habe sich jedoch um eine Ausnahme gehandelt. Der Sprecher sagte nicht, wie viele Taliban freigelassen wurden.

Das Schicksal des afghanischen Übersetzers des Reporters ist weiterhin ungewiss. Die italienische Regierung sagte, sie sei nicht sicher, wo er sich befinde. Nach Angaben der afghanischen Nachrichtenagentur Pajhwok ist er noch immer in der Gewalt der Entführer.

(ht/sda)

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