Flüchtlinge - Italien
Italien nimmt Syrien-Flüchtlinge direkt aus Beirut auf
publiziert: Montag, 29. Feb 2016 / 21:17 Uhr / aktualisiert: Montag, 29. Feb 2016 / 22:15 Uhr

Rom - Italien hat die ersten Hundert von tausend Flüchtlingen aus Syrien aufgenommen, die direkt aus der libanesischen Hauptstadt Beirut nach Rom geflogen werden. Aussenminister Paolo Gentiloni begrüsste die Erschöpften, darunter viele Kinder, am Flughafen Fiumicino.

6 Meldungen im Zusammenhang
Humanitäre Korridore seien nicht die Lösung für die Flüchtlingskrise, aber sie seien «ein Teil der Antwort», sagte Gentiloni am Montag bei der Ankunft.

Hinter der italienischen Initiative stecken drei religiöse Organisationen. Sie wollen die Menschen aufnehmen, ohne dass sie sich auf die gefährliche Reise durch die Türkei und die Ägäis begeben müssen. Gentiloni sagte, er hoffe auf eine «ansteckende Botschaft», damit auch andere Länder Flüchtlinge direkt aufnehmen.

Mehrere EU-Staaten werben seit Wochen dafür, dass möglichst viele EU-Staaten der Türkei syrische Bürgerkriegsflüchtlinge direkt abnehmen, um so die illegale Migration einzudämmen. Die Bereitschaft dazu ist aber gering, solange Ankara seine Grenze zu Griechenland nicht stärker sichert.

Italiens Aussenminister Gentiloni forderte eine europäische Lösung. «Es ist unausweichlich, dass wir gemeinsam vorgehen und unilaterale Initiativen vermeiden» - wie «den Bau von Mauern» oder die Einführung von Obergrenzen bei der Einreise von Flüchtlingen, sagte er.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Athen/Piräus - Zur Linderung der Flüchtlingskrise will die EU-Kommission Mitgliedsstaaten wie Griechenland mit insgesamt 700 ... mehr lesen 1
Der neue Nothilfe-Fonds soll nicht ausschliesslich auf die Flüchtlingskrise begrenzt sein. (Symbolbild)
Donald Tusk: «Zurück zu Schengen.»
Wien - Vor dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise am 7. März hat EU-Ratspräsident Donald Tusk am ... mehr lesen
Rom - Papst Franziskus nimmt in der Flüchtlingskrise die internationale Gemeinschaft ins Gebet: Er hat dazu aufgerufen, ... mehr lesen
Papst Franziskus: Mit Hoffnung habe ihn die Nachricht der Waffenruhe in Syrien erfüllt.
Genf/Athen/Ljubljana - Knapp zwei Monate nach Jahresbeginn sind bereits mehr als ... mehr lesen 1
Athen/Budapest - In den ersten 20 Februar-Tagen sind in Griechenland mehr als 30'000 Flüchtlinge angekommen. Genau ... mehr lesen 1
Nach wie vor kommen viele Flüchtlinge nach Griechenland.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan Interntional ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für ...
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Dutzende Flüchtlinge vermisst Rom - Bei einem erneuten Bootsunglück im Mittelmeer sind dutzende Flüchtlinge ums Leben gekommen. Die italienische Marine ... 2
Die italienische Marine hat 130 Flüchtlinge gerettet.
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Weltweit mussten im vergangenen Jahr rund 8,6 Millionen Menschen innerhalb des eigenen Landes fliehen. (Symbolbild)
Binnenflüchtlinge vor allem im Nahen Osten London - Fast 41 Millionen Menschen sind weltweit vor Krieg und Gewalt im eigenen Land auf der Flucht. Alleine im vergangenen ... 1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 16°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Basel 17°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
St. Gallen 16°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 16°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Luzern 17°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Genf 16°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 20°C 31°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten