Italien steht still - Streik legt öffentlichen Verkehr lahm
publiziert: Montag, 7. Jul 2008 / 13:00 Uhr

Rom - Wegen eines Streiks der italienischen Eisenbahnen just zum Ferienbeginn sind viele Reisende auf der Fahrt in den Süden stecken geblieben. Der Grossteil der Bahnverbindungen sei unterbrochen, teilten die Gewerkschaften mit.

Die Bahn rät Reisenden, sich vor ihrer Abreise zu informieren oder die Reise zu verschieben.
Die Bahn rät Reisenden, sich vor ihrer Abreise zu informieren oder die Reise zu verschieben.
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Laut der SBB fielen mehrere Züge von und nach Italien aus. Zwar setzte die Cisalpino AG ab der Grenze in Brig und Chiasso für einige Fernverkehrszüge Busse ein.

Da jedoch auch der italienische Nahverkehr vom Streik stark betroffen war, dürften zahlreiche Passagiere ihr Reiseziel nicht erreicht haben, sagte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz. Die SBB hatten Ferienreisenden denn auch empfohlen, die Fahrt nach Italien um einen Tag zu verschieben.

Kein öffentlicher Nahverkehr

In allen grösseren Städten fahren keine Busse, Trams und S-Bahnen. Die Sperre des U-Bahn-Netzes zwingt in Rom viele Menschen, mit Privatfahrzeugen zur Arbeit zu fahren. Die meisten Römer sind auf ihre eigenen Autos oder Mopeds angewiesen, um sich durch den schon an normalen Tagen chaotischen Stadtverkehr zu bewegen.

Die Gewerkschaften wollen mit dem Streik die Erneuerung des ausgelaufenen Arbeitsvertrags erzwingen. «Die Arbeitnehmer sind geschlossen, nun muss die Regierung mit uns verhandeln», sagte ein Gewerkschaftssprecher.

Noch bis 21 Uhr

Der am Sonntag begonnene 24-stündige Ausstand sollte noch bis am Abend um 21.00 Uhr dauern. Die SBB gehen davon aus, dass sich der Bahnverkehr von und nach Italien kurz darauf wieder einpendeln wird.

Mehr Glück als Bahnreisende hatten Flugpassagiere. Ein ursprünglich ebenfalls für Montag angekündigter Streik im italienischen Flugverkehr wurde auf den 18. Juli verlegt.

(fest/sda)

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