Italien will am Dienstag Soldaten schicken
publiziert: Samstag, 26. Aug 2006 / 21:24 Uhr

Beirut - Nach dem Entscheid der EU-Aussenminister über die Beteiligung am UNO-Einsatz in Libanon nimmt die Friedenstruppe Formen an.

Rund tausend Italiener würden umgehend die UNIFIL-Truppe verstärken
Rund tausend Italiener würden umgehend die UNIFIL-Truppe verstärken
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Gemäss italienischen Medienberichten sollen fünf Kriegsschiffe 2500 Soldaten in die Krisenregion bringen. Rund tausend würden umgehend die UNIFIL-Truppe verstärken, hiess es. Italien hat insgesamt bis zu 3000 Soldaten für die UNIFIL in Aussicht gestellt. Das italienische Kabinett will den Einsatz am Montag beschliessen.

Die französische Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie kündigte im «Wall Street Journal» an, dass französische Soldaten «binnen 20 Tagen» vor Ort sein sollen. Frankreich habe ausserdem eine wichtige Klärung erreicht, was den Einsatz von Gewalt angehe.

Soldaten dürfen Gewalt anwenden

Normalerweise dürften die UNO-Friedenssoldaten nicht zu Gewalt greifen, wenn sie auf einer Strasse durch Freischärler blockiert würden, solange diese nicht auf die Soldaten schiessen. Die französische Regierung habe nun aber erreicht, dass die Soldaten in einem solchen Fall Gewalt anwenden dürften, sagte die Ministerin.

Frankreich hatte am Donnerstag angekündigt, sich mit 2000 Soldaten zu beteiligen. Die Stationierung der 200 französischen Pioniere in Libanon kommt offenbar gut voran. Am Freitag wurde ein Detachement mit Lastwagen und gepanzerten Fahrzeugen im Süden des Landes mit Landungsbooten abgesetzt.

Die Pioniere waren am Montag von Frankreich aus aufgebrochen. Ein Offizier erklärte im französischen Fernsehen, die Truppe solle zerstörte Strassen und Wege für den Nachschub nutzbar machen. Ihre erste Aufgabe bestehe aber darin, die Fahrzeuge weiss umzuspritzen und die Helme blau zu färben.

Spanien will 950 Soldaten für die erweiterte UNO-Truppe entsenden, berichtete der spanische Radiosender Cadena Ser. Damit ist das Land nach Italien und Frankreich drittgrösster EU-Truppensteller.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte in Brüssel angekündigt, die Truppe solle erst von Frankreich und ab Februar kommenden Jahres von Italien geführt werden.

(li/sda)

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