Italiener triumphieren auf der Heimstrecke
publiziert: Sonntag, 20. Dez 2009 / 11:07 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Dez 2009 / 14:22 Uhr

Die Italiener trumpften in ihrem Heimrennen in Alta Badia ganz gross auf. Massimiliano Blardone errang 43 Hundertstel vor seinem Landsmann Davide Simoncelli seinen fünften Weltcupsieg in einem Weltcup-Riesenslalom, und auf den Rängen 5 und 6 folgten mit Manfred Mölgg und Alexander Ploner zwei weitere aus dem starken Italo-Team, das ähnlich dominant auftrat wie die Schweizerinnen beim Super-G in Val d'Isère.

Massimiliano Blardone liegt vor dem zweiten Lauf 10 Hundertstel vor Davide Simoncelli. (Archivbild)
Massimiliano Blardone liegt vor dem zweiten Lauf 10 Hundertstel vor Davide Simoncelli. (Archivbild)
Die Schweizer Männer standen an diesem Sonntag für einmal ganz klar im Schatten der Frauen.

Bereits nach dem ersten Lauf war klar gewesen, dass an diesem Tag keiner auf dem Podest landen würde. Didier Cuche war letztlich als Zehnter der beste eines weit unter Wert geschlagenen Teams.

Der durch seinen Rippenbruch handicapierte Cuche rehabilitierte sich im zweiten Lauf, indem er sich immerhin vom 18. Zwischenrang noch um acht Positionen verbesserte.

Den umgekehrten Weg ging leider Marc Berthod, der bei Halbzeit als Achter als einziger Schweizer in den Top 10 gelegen hatte. Berthod fiel noch auf Rang 22 zurück, noch hinter Silvan Zurbriggen und Carlo Janka.

Gute Leistung von Zurbriggen

Zurbriggen war der einzige Schweizer, der uneingeschränkt zufrieden sein durfte. Mit Nummer 65 hatte er sich im ersten Lauf auf Platz 26 geschoben, danach folgte die Steigerung auf Rang 17, seinem besten Riesenslalom-Ergebnis überhaupt.

Carlo Janka musste seinen 18. Platz als unbefriedigend werten. Im ersten Lauf hatte er sich in der Abstimmung seiner Schuhe vergriffen, weshalb nur der 25. Zwischenrang resultierte. Sandro Viletta schliesslich verletzte sich im ersten Lauf an der linken Hand, mit diesem Handicap erreichte er schliesslich nur den 25. Platz.

Massimiliano Blardone, zuletzt in Val d'Isère Zweiter hinter Marcel Hirscher, sicherte sich in Alta Badia seinen zweiten Sieg nach 2005. Für ihn war es der erste Weltcup-Erfolg nach zwei Jahren.

Als Spezialist für die Gran-Risa-Piste in Alta Badia zeigte sich erneut Davide Simoncelli, der auf diesem Hang 2003 triumphiert hatte, und nun zum bereits vierten Mal Platz 2 in Alta Badia belegte. Dritter wurde der Franzose Cyprien Richard, der zum zweiten Mal nach 2008 in Bormio einen Podestplatz belegte.

Schlussklassement:
1. Massimiliano Blardone (It) 2:35,76. 2. Davide Simoncelli (It) 0,43 zurück. 3. Cyprien Richard (Fr) 1,63. 4. Benjamin Raich (Ö) 1,70. 5. Manfred Mölgg (It) 1,96. 6. Alexander Ploner (It) 1,97. 7. Ted Ligety (USA) 2,01. 8. Aksel Lund Svindal (No) 2,65. 9. Kjetil Jansrud (No) 2,67. 10. Didier Cuche (Sz) 2,75. 11. Thomas Mermillod Blondin (Fr) 2,90. 12. Ondrej Bank (Tsch) 2,91. 13. Alberto Schieppati (It) 3,35. 14. Hannes Reichelt (Ö) 3,66. 15. Truls Ove Karlsen (No) 3,68.

Ferner: 17. Silvan Zurbriggen (Sz) 3,92. 18. Carlo Janka (Sz) 4,11. 21. Marc Berthod (Sz) 4,38. 22. Didier Défago (Sz) 4,65. 25. Sandro Viletta (Sz) 6,01.

(bert/Si)

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