Initiative gegen Spekulation mit Nahrung
JUSO und Hilfswerke fordern Spekulationsverbot für Nahrungsmittel
publiziert: Montag, 1. Okt 2012 / 13:51 Uhr
Die Initiative richtet sich gegen die in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändler wie Glencore. (Symbolbild)
Die Initiative richtet sich gegen die in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändler wie Glencore. (Symbolbild)

Bern - Schweizer Unternehmen sollen die Finger von der Spekulation mit Nahrungsmitteln lassen. Die JUSO und mehrere Hilfswerke präsentierten am Montag ihre Volksinitiative mit diesem Ziel. Die Schweiz soll mit dem Spekulationsverbot zur Pionierin werden.

2 Meldungen im Zusammenhang
Spekulation bedeute Gewinn machen auf Kosten der Ärmsten, sagte JUSO-Präsident David Roth vor den Medien in Bern. Sie sei die widerlichste Form der Profitmacherei und verschärfe das Hungerproblem in der Welt.

Einhalt gebieten will die Initiative diesem Tun mit einem Verbot von Investitionen in Finanzinstrumente, die sich auf Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel beziehen. Das Verbot würde für Finanzakteure wie Banken, Händler, Versicherungen, Fonds oder Vermögensverwalter gelten.

Strukturierte Produkte auf Nahrungsmittel dürften aus der Schweiz ebenfalls nicht mehr verkauft werden. Erlaubt blieben jedoch Verträge, mit denen Produzenten und Händler Liefermengen terminlich oder preislich absichern. Die Initiative richtet sich gegen die in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändler wie Glencore.

Unterstützt wird die JUSO-Initiative von den Hilfswerken Swissaid und Solidar Suisse - dem ehemaligen Schweizerischen Arbeiterhilfswerk - sowie der Bauerngewerkschaft Uniterre. Im Initiativkomitee sind auch die SP, die Grünen sowie die Jungen Grünen vertreten.

(knob/sda)

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Neuer Versuch
Gestern Abend habe ich zu diesem Thema ein paar Worte verfasst. Heute morgen war mein Beitrag weg!

Diesesmal schreibe ich ausführlicher. Vielleicht wird mein Beitrag dann nicht entfernt.

Es ist schon richtig, dass es nicht gut ist, dass mit Lebensmitteln spekuliert wird.

Allerdings ist es auch nicht richtig, dass Lebensmittel im Tank landen. Dies ist mit ein Grund für eine Lebensmittelknappheit.

MONSANTO reibt sich jetzt schon die Hände!
Brunner findet es ungerecht, weil auch Schweizer ihren Anwalt selbst bezahlen müssen.
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