Betreuungsangebot
Ja-Komitee betont Nutzen des Familienartikel
publiziert: Montag, 28. Jan 2013 / 12:07 Uhr / aktualisiert: Montag, 28. Jan 2013 / 13:21 Uhr
Viele gut ausgebildete Mütter gäben ihre Arbeit auf, weil sie für ihre Kinder keine Betreuungsangebote finden können.
Viele gut ausgebildete Mütter gäben ihre Arbeit auf, weil sie für ihre Kinder keine Betreuungsangebote finden können.

Bern - Der Familienartikel nützt aus Sicht der Befürworter mehr als er kosten wird. Das breit abgestützte Ja-Komitee für den neuen Verfassungsartikel kritisierte am Montag die horrenden Kostenschätzungen der Gegner scharf.

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Absurd und reine Angstmacherei seien die von den Gegnern auf bis zu 12 Milliarden Franken bezifferten Kosten, sagte die Zürcher GLP-Nationalrätin Tiana Moser vor den Medien in Bern. Die Gegner operierten mit völlig übertriebenen Annahmen, wenn sie davon ausgingen, dass der Artikel zu einem flächendeckenden Betreuungsangebot führen würde. Das sei nicht realistisch.

Derzeit sei es unverantwortlich, eine Zahl für die Kosten zu nennen, hielten die Befürworter fest. Da der Artikel selbst keine konkreten Massnahmen fordert, beziffert auch der Bundesrat die Kosten nicht. Inwiefern Krippen und Tagesschulen dereinst gefördert werden sollen, wird das Parlament in einem Gesetz entscheiden.

Die Befürworter wiesen darauf hin, dass die Kosten mit dem Nutzen einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Beziehung zu setzen seien. Viele gut ausgebildete Mütter gäben ihre Arbeit auf, weil sie für ihre Kinder keine Betreuungsangebote finden können. Das schade der Wirtschaft und dem wolle der Familienartikel Abhilfe schaffen.

Dem Komitee «Ja zur Familie» gehören Vertreter der SP, CVP, Grünen, BDP, GLP, EVP und der FDP-Frauen an. Zudem werben auch zahlreiche Verbände für ein Ja an der Abstimmung vom kommenden 3. März.

(bg/sda)

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Perfekt
auf den Punkt gebracht. Nur die letzten beiden Sätze,ich weiss nicht... haben Sie schon mal mit Schlafwandlern geredet?
offensichtlich
brauchen wir die Familie in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr.

Papa und Mama, beide möglichst Vollzeit berufstätig (Arbeitsplätze gibt's ja zuhauf für alle Altersklassen), sollen möglichst viele Kinder haben. Nicht um der Familie willen, sondern um später Steuern und AHV-Beiträge zu zahlen.
Die schon längst überforderten Lehrerschaften sollen sich dann gefälligst ganztags mit dem Nachwuchs herumschlagen dürfen - und Vater Staat darf bezahlen (auch die Therapiekosten).
Die tatsächliche Höhe der anfallenden Kosten werden wir, wie üblich, spätestens dann erfahren, wenn sie uns - zusammen mit dem geforderten Grundlohn für alle - schon längst über den Kopf gewachsen sein werden.

Leute, bekommt Ihr eigentlich noch mit, dass Ihr Euch Euer sauer verdientes Geld selbst aus der Tasche zieht?
Welch güldene Zukunft uns doch erwartet!!
Eigenverantwortung
Jawoll gebt immer mehr Rechte an den Staat.

Wenn dann die Familien ganz zerstört sind, merkt ihr, dass der Staat nicht euer Freund ist!

Kocht zu Hause.

Habt ihr schon vergessen, was letztes Jahr, in der BRD, wegem billigen Kantinenfrass, passiert ist?
Ist ja geil
Dieselben Idioten die uns die Unternehmenssteuerreform II untergejubelt haben behaupten nun der Familienartikel würde uns Milliarden kosten...
Na ja, so dumm kann das Volk ja kaum sein um darauf reinzufallen.

Eigentlich ein Wunder das noch nicht mit der Arbeitsplatzverlust Keule geschwungen wurde, das Argument zieht doch immer bei denen.

Und Frau Rickli hat immer noch ein Burnout??? Oder wurde sie vom Christoph an den Kochherd zurückgeschickt so wie er es sich für alle Frauen wünscht?
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