Ja zum Leistungsabbau bei Zuger Pensionskasse
publiziert: Sonntag, 17. Jun 2007 / 16:01 Uhr

Zug - Die Pensionskasse des Zuger Staatspersonals baut die Leistungen ab. Die Revision des Pensionskassengesetzes wurde hauchdünn mit 13 239 zu 13 218 Stimmen angenommen. Genehmigt wurden sechs Änderungen der Kantonsverfassung. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,1 Prozent.

Das Rentenalter wird von 64 auf 65 Jahre erhöht.
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Mit der Revision des Pensionskassengesetzes wird der Umwandlungssatz auf dem Alterskapital von 7,2 auf 6,8 Prozent gesenkt. Ferner wird das Rentenalter von 64 auf 65 Jahre erhöht. Die bisherige Umverteilung der Spargutschriften von jüngeren zu älteren Versicherten wurde gestrichen.

Der Mehrheit im Kantonsparlament ging die ursprünglich von der Regierung mit dem Staatspersonal ausgehandelte moderate Revision zu wenig weit. Die Refinanzierung der Kasse sei ungenügend, argumentierten die bürgerlichen Gegner der Regierungsvorlage und verschärften sie.

Die Linke wehrte sich im Parlament vergeblich gegen die «plumpen neoliberalen» Vorschläge. Auch der Appell der Regierung verhallte ungehört; sie befürchtete «den grössten Motivationskiller der letzten Jahre» für das Personal. Nach der Verabschiedung des Gesetzes ergriffen die Betroffenen das Referendum. An der Urne unterlagen sie jetzt mit einem Zufallsmehr von 21 Stimmen.

Gutgeheissen wurden zudem sechs Änderungen der Kantonsverfassung.

(bert/sda)

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