Jagdinspektorat toleriert Schwarzschwäne
publiziert: Dienstag, 20. Mai 2008 / 10:55 Uhr

Thun - Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hat bekräftigt, dass es unter strengen Bedingungen maximal zehn Schwarzschwäne auf dem Thunersee tolerieren will. Einen Abschuss von heute in Freiheit lebenden Schwarzschwänen schliesst es aus.

Die Schäne dürfen weiter auf dem Thunersee sein.
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Das Jagdinspektorat nehme den Artenschutz sehr ernst, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Amts für Information.

Dieser verbietet das Aussetzen von Tieren, die nicht zur einheimischen Artenvielfalt gehören, was beim aus Australien stammenden Schwarzschwan der Fall ist.

Gleichzeitig sieht das Jagdinspektorat die Sympathie der Bevölkerung für die besonderen Vögel. Eine Petition gegen eine Beschränkung auf zehn Tiere war letztes Jahr von 5800 Leuten unterzeichnet worden.

Abschuss «unverhältnismässig»

Das Jagdinspektorat erachtet ein Einfangen oder Abschiessen der einzelnen, heute in Freiheit lebenden Vögel als «unverhältnismässig». Dieses würde unter ethischen Gesichtspunkten auf Unverständnis stossen.

Zugleich will die Behörde aber laut Communiqué die weitere Ausbreitung und Vermehrung der Schwarzschwäne auf dem Thunersee verhindern. Gegenüber dem Züchter und Eigentümer Markus Krebser seien verbindliche und strenge Massnahmen verfügt worden.

Er müsse die Tiere im Gehege ausbruchsicher halten und bereingen. Die Zahl der frei lebenden Schwarzschwäne soll auf zehn beschränkt werden; diese dürften sich auf dem See nur nördlich der Linie Bonstettenpark-Schloss Hünegg aufhalten. Einzelne der exotischen Vögel waren jedoch bereits bei interlaken und Brienz gesichtet worden.

(rr/sda)

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