Janka: «Die Fans gaben mir zusätzlichen Schub»
publiziert: Freitag, 15. Jan 2010 / 17:50 Uhr

Carlo Janka und Silvan Zurbriggen wurden in der Super-Kombination in Wengen nur vom Amerikaner Bode Miller bezwungen. Der zweitklassierte Bündner und der drittklassierte Walliser standen nach ihrer Top-Leistung Red und Antwort.

Carlo Janka und Silvan Zurbriggen landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Carlo Janka und Silvan Zurbriggen landeten auf den Plätzen zwei und drei.
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news.ch: Wie speziell ist es, vor heimischem Publikum einen Podestplatz zu erringen?

Carlo Janka: «Im Vorjahr konnte ich in Wengen die Super-Kombi sogar gewinnen. Doch ich bin heuer auch mit dem zweiten Platz zufrieden. Auf dem Podest zu stehen, ist immer speziell. In Wengen aber ist es noch spezieller und nun ist mir dies schon zum zweiten Mal gelungen.»

Silvan Zurbriggen: «Der Druck vor den vielen Schweizer Fans in Wengen ist immer besonders gross. Umso positiver, wenn am Schluss ein solch gutes Resultat herausschaut. Ich habe eine Mega-Freude.»

news.ch: Wie verlief Ihr Rennen?

Janka: «In der Abfahrt lief es mir gut. Der Slalomlauf war sicherlich nicht optimal, aber doch solid. Im Moment fühle ich mich im Slalom recht sicher. Trotz der guten Ausgangslage war ich vor dem Start zum Slalom recht ruhig. Natürlich war eine gewisse Anspannung vorhanden, da es sich um ein Heimrennen handelt. Während der Fahrt habe ich die Leute am Rand der Piste gut gehört. Die Fans gaben mir zusätzlichen Schub.»

Zurbriggen: «Ich habe ein gutes Rennen gezeigt und bin überglücklich. Mit der Abfahrt bin ich zufrieden. Der Slalom ist mir sehr gut gelungen. Meine Taktik, voll auf Angriff zu fahren, ging auf.»

news.ch: Wie sieht Ihr weiteres Programm aus in Wengen und was erhoffen Sie sich?

Janka: «Mein Gefühl für die Spezial-Abfahrt stimmt. Ich bin zuversichtlich, ein gutes Resultat zu erreichen. In Wengen sind allerdings immer die tiefen Startnummern bevorteilt und ich habe eine Nummer zwischen 16 und 22. Mal schauen, was dann noch möglich ist.»

Zurbriggen: «Ich fahre die Abfahrt nicht, sondern mache mir einen ganz gemütlichen Erholungstag. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wenn ich die Abfahrt bestreite, ich im Slalom nicht mehr spritzig genug bin. Im Slalom habe ich aber momentan eine gute Ausgangslage und viel Selbstvertrauen. Das will ich am Sonntag ausnutzen.»

(smw/Si)

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