Japan drängt Google zu Insel-Umbenennung
publiziert: Donnerstag, 14. Okt 2010 / 10:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Okt 2010 / 10:56 Uhr
Auf Chinesisch heissen die umstrittenen Inseln Diaoyu, auf Japanisch Senkaku.
Auf Chinesisch heissen die umstrittenen Inseln Diaoyu, auf Japanisch Senkaku.

Tokio - Die japanische Regierung hat vom US-Internetgiganten Google die Umbenennung einer umstrittenen Inselkette im Kartendienst Google Maps verlangt. Google müsse den chinesischen Namen einer unbewohnten Inselkette im Ostchinesischen Meer streichen.

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Das forderte Japans Aussenminister Seiji Maehara am Donnerstag im Parlament in Tokio. Dazu werde er auch eine offizielle Note des Ministeriums bei Google einreichen, sagte er. Zuvor hatten bereits die oppositionellen Liberaldemokraten einen Protestbrief am japanischen Google-Sitz abgegeben, um die Löschung des chinesischen Namens zu erreichen.

Sowohl Japan als auch China beanspruchen die Inseln im Ostchinesischen Meer, wo beide Ländern reiche Rohstoffvorkommen vermuten. Auf Chinesisch heissen die umstrittenen Inseln Diaoyu, auf Japanisch Senkaku. Beide Namen tauchen in Google Maps auf.

Die Inselkette stand im vergangenen Monat im Zentrum einer diplomatischen Krise zwischen Tokio und Peking, nachdem die japanische Marine ein chinesisches Fischerboot in den umstrittenen Gewässern aufgebracht und den Kapitän inhaftiert hatte.

(ade/sda)

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