Japan kauft umstrittene Inseln
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 07:40 Uhr
Japan schliesst Kaufvertrag über umstrittene Inseln ab.
Japan schliesst Kaufvertrag über umstrittene Inseln ab.

Tokio/Peking - Im Territorialstreit mit China um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer hat Japan Tatsachen geschaffen. Die Regierung in Tokio schloss am Dienstag mit den japanischen Privateigentümern einen Kaufvertrag über drei unbewohnte Inseln in der umstrittenen Region ab.

3 Meldungen im Zusammenhang
Dafür seien im Haushalt 2,05 Milliarden Yen (rund 25 Millionen Franken) eingestellt worden, sagte der leitende Kabinettssekretär. Die Inselgruppe Senkaku wird auch von China und Taiwan beansprucht. Mit dem Kauf der Inseln solle die Region «friedlich und stabil» gehalten werden, sagte er.

Peking kündigte «ernste Konsequenzen» an. So entsandte China denn auch am Dienstag zwei Patrouillenboote zu dem Archipel. Ziel sei es, die «Souveränität des Landes sicherzustellen», berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Die beiden Marineschiffe hätten die Gewässer der Inseln bereits erreicht.

Die Inselgruppe liegt rund 200 Kilometer von Taiwan und rund 2000 Kilometer von Tokio entfernt. Vier der fünf Inseln sind in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die Inselgruppe ist von strategisch wichtiger Bedeutung, zudem werden auf dem Meeresboden grosse Öl- und Gasvorkommen vermutet.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Tokio/Peking - Im Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer ist etwas Ruhe eingetreten. Die ... mehr lesen
China entsendet weitere Patrouillenschiffe zu umstrittenen Inseln
Tokio - Japan bemüht sich um eine Beilegung des Streits mit China um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Die Idee Japans, dem japanischen Privatbesitzer drei der Inseln abzukaufen, kam aber in China gar nicht gut an. mehr lesen 
Ministerpräsident Erdogan hatte erstmals offiziell sein Beileid ausgesprochen.(Archivbild)
Ministerpräsident Erdogan hatte erstmals ...
Völkermord  Istanbul/Eriwan - Armenien hat die Beileids-Erklärung der Türkei zum Völkermord an den Armeniern zurückgewiesen. Ankara bleibe bei seiner Politik der «völligen Leugnung» des Genozids, kritisierte der armenische Präsident Sersch Sarkissjan am Donnerstag. 
Michail Chodorkowski wirft Putin persönliche Motive gegenüber der Ukraine vor.(Archivbild)
«Allzu offensichtlich»  Kiew - Der vor vier Monaten aus langjähriger russischer Lagerhaft entlassene Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski hat dem russischen ...  
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 8°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Basel 6°C 16°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 9°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 10°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 10°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Genf 8°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 11°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten