Japan soll sich aus dem Irak zurückziehen
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2004 / 17:18 Uhr

Bagdad - Japan gerät unter Druck, seine Truppen aus Irak abzuziehen. Der Al-Kaida-Verbündete Abu Mussab el Sarkawi hat andernfalls mit Anschlägen gedroht.

Sarkawi droht Japan mit Anschlägen.
Sarkawi droht Japan mit Anschlägen.
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Diese Botschaft richtet sich an die japanische Regierung: Folgt dem Beispiel der Philippinen, weil niemand sonst Euch helfen kann. Ihr werdet das Schicksal der USA und anderer teilen, hiess es auf einer islamistischen Internetseite, die bereits zuvor Erklärungen des Moslem-Extremisten veröffentlicht hatte.

Inzwischen ist die philippinische Geisel, die in Irak entführt worden war, wieder frei. Das bestätigte die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo.

In arabischen Medien hiess es, der 46-jährige Lastwagenfahrer sei zunächst in die Botschaft der Arabischen Emirate in Bagdad gebracht worden. Danach sei er den Philippinen übergeben worden. Der Mann sei bei guter Gesundheit, teilte ein Diplomat der Arabischen Emirate in Bagdad mit.

Manila hatte das philippinische Kontingent der multinationalen Streitkräfte vorzeitig aus Irak abgezogen, um das Leben des achtfachen Familienvaters zu retten. Das hatten die Entführer gefordert.

Unbekannte haben derweil einen Kommunalpolitiker in der südirakischen Stadt Basra getötet. Hasem Taufik Ainaschi sei auf dem Weg zu seinem Büro erschossen worden, sagte sein Sohn Issam der Nachrichtenagentur afp.

Der Vorfall habe sich an einem Kontrollpunkt hundert Meter vom Haus der Familie ereignet. Einer der Leibwächter sei verletzt worden; die Täter seien geflohen. Ainaschi war früher Vizegouverneur und zuletzt Koordinator des Provinzrates in der südirakischen Stadt Basra.

(rr/sda)

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