Japan und China vereinbaren jährliche Gipfeltreffen
publiziert: Mittwoch, 7. Mai 2008 / 12:29 Uhr

Tokio - Japan und China haben sich auf jährliche Gipfeltreffen ihrer führenden Politiker verständigt. Sie vereinbarten ausserdem, ihren Streit um reiche Öl- und Gasvorkommen im Ostchinesischen Meer «so bald wie möglich» zu lösen.

Chinas Präsident Hu Jintao wurde mit allen Ehren in Tokio empfangen. (Archivbild)
Chinas Präsident Hu Jintao wurde mit allen Ehren in Tokio empfangen. (Archivbild)
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Japan und China wollen damit ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufschlagen. Der chinesische Staats- und Parteichef Hu Jintao sprach bei einem Treffem mit Japans Premier Yasuo Fukuda am Mittwoch in Tokio von einem «neuen historischen Startpunkt».

Das umstrittenen Thema der Kriegsvergangenheit, das die Beziehungen beider Länder jahrelang schwer belastet hatte, trat in der gemeinsamen Erklärung diesmal in den Hintergrund. In der Tibet-Frage begrüsste Fukuda die Gespräche Pekings mit Vertretern des Dalai Lama als «ersten Schritt».

Chinas Staatschef sagte, die Kontakte würden fortgesetzt. In einer Erklärung zum Klimaschutz nahm Peking den japanischen Vorschlag einer Halbierung der globalen CO2-Emissionen «zur Kenntnis» und erklärte, Massnahmen mit anderen Ländern zu prüfen.

Erster Besuch seit 10 Jahren

Hus Besuch ist der erste eines chinesischen Staatsoberhaupts in Japan seit zehn Jahren und der zweite überhaupt seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern 1972. Vor dem Treffen mit dem chinafreundlichen Premier Fukuda war Hu vom japanischen Kaiser Akihito mit allen Ehren empfangen worden..

Der Staatsbesuch Hus war von Beginn an von starken Protesten begleitet gewesen. Tausende Menschen demonstrierten in Tokio, Polizisten säumten die Strassen der Hauptstadt. Allein im Zentrum von Tokio marschierten rund 4200 Tibeter und Anhänger der muslimischen Minderheit der Uiguren durch die Strassen.

(fest/sda)

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