Krisenmanagement gibt Verhaltens-Ratschläge
Japaner sollen während Mir-Absturz im Haus bleiben
publiziert: Mittwoch, 21. Mrz 2001 / 08:27 Uhr

Tokio - Die japanische Bevölkerung wird aufgerufen, während des bevorstehenden Absturzes der russischen Raumstation Mir möglichst im Haus zu bleiben. Dies sagte der für das Krisenmanagement zuständige Minister Bummei Ibuki.

Er werde die lokalen Regierungen bitten, die Bürger entsprechend zu informieren. Zwar sei die Wahrscheinlichkeit von Schäden durch den Absturz gering. Dennoch gebe es ein Risiko, wurde Ibuki zitiert. Alle mit Katastrophenmanagement beauftragten Stellen seien in höchster Alarmbereitschaft.

Vor wenigen Tagen hatte der Minister die Behörden in Japans südlichster Provinz Okinawa gebeten, die Bewohner aufzufordern, am Tag des erwarteten Absturzes in ihren Häusern oder Büros zu bleiben. Japan ist das letzte bewohnte Gebiet, das die Mir überfliegen wird, bevor sie in den südlichen Pazifik stürzen soll.

Alle grossen nationalen Tageszeitungen in Japan berichteten am Mittwoch sachlich und ohne jede Panikmache über die Nachricht aus Moskau, dass die Mir in etwa 170 Kilometer Höhe über die Region zwischen den beiden nahe Tokio gelegenen Millionen-Industriestädten Nagoya und Yokohama fliegen dürfte. Von einer Panik könne keine Rede sein, hiess es am Mittwoch aus dem Wissenschaftsministerium. Dort hält man gemäss einem Zeitungsbericht die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schäden durch den Mir-Absturz kommen wird, für geringer als eins zu 100 Millionen.

Theoretisch besteht gemäss dem Büro für Weltraumangelegenheiten auch die Möglichkeit, dass einzelne Bruchstücke mit einem Gewicht von bis zu 100 Kilo die Schweiz treffen könnten, da die letzten Umlaufbahnen der Mir über die Schweiz laufen. Die Teile werden jedoch auf einem Gebiet von 200 Kilometer Breite und 3000 Kilometer Länge verstreut. Dass sie ausgerechnet auf die Schweiz fallen, ist unwahrscheinlich.

(sda)

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