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Japanischer Surfer bei Hai-Attacke im Osten Australiens getötet
publiziert: Montag, 9. Feb 2015 / 06:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Feb 2015 / 14:40 Uhr
Der Hai sei plötzlich zwischen ein paar Surfern aufgetaucht, die nicht weit draussen unterwegs gewesen seien. (Symbolbild)
Der Hai sei plötzlich zwischen ein paar Surfern aufgetaucht, die nicht weit draussen unterwegs gewesen seien. (Symbolbild)

Sydney - Ein japanischer Surfer ist am Montag an der Ostküste des Landes von einem Hai attackiert worden. Dabei wurden dem 41-Jährigen nach Angaben von Augenzeugen beide Beine abgerissen. Der Mann erlag seinen Verletzungen.

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Nach Angaben der Polizei griff das Tier den Surfer am Morgen am Shelly Beach nahe Ballina südlich von Brisbane an. Mehrere Surfer zogen den Verletzten aus dem Wasser und leisteten erste Hilfe, er konnte aber nicht gerettet werden. Der Japaner lebte den Angaben zufolge seit etwa einem Jahr in der Region von Ballina.

Eine Café-Besitzerin berichtete, der Hai sei plötzlich zwischen ein paar Surfern aufgetaucht. Bürgermeister David Wright berichtete, bei dem Angreifer habe es sich nach Ansicht der Rettungskräfte wahrscheinlich um einen ausgewachsenen Weissen Hai gehandelt. "Ein einfacher Hai hätte es vermutlich nicht geschafft, das Surfboard und die darauf sitzende Person mit einem Mal zu fassen."

Hai-Attacken gibt es in Australien immer wieder. Dass sie tödlich verlaufen, ist indes selten.

Allerdings waren erst im Dezember zwei Surfer vor den Küsten Australiens durch Haie getötet worden. Experten zufolge nehmen die Attacken zu, weil Wassersport immer populärer wird und sich dadurch mehr Angriffsziele bieten.

Surfer mit Robben verwechselt

Wissenschaftler betonen, dass der Weisse Hai - anders als in Filmen dargestellt - kein Monster sei. Surfer sind gefährdet, weil ihre Konturen im Wasser Robben ähneln - einer ihrer Lieblingsspeisen. In den vergangenen 100 Jahren haben Haie in Australien nach Angaben von Tierschützern der Taronga Conservation Society 173 Menschen getötet.

Vor der Westküste des Landes hatte die Regionalregierung von Western Australia Anfang 2014 nach mehreren tödlichen Attacken das Erschiessen von Haien bestimmter Arten und mit einer Grösse von mehr als drei Metern beschlossen. Bei der umstrittenen Aktion waren in drei Monaten rund 170 Raubfische gefangen worden. Einige von ihnen wurde getötet, andere wurden gekennzeichnet und wieder freigelassen.

(flok/sda)

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