Basler Staatsanwaltschaft präsentierte Kriminal-Statistik:
Jede Woche wird in Basel eine Frau vergewaltigt
publiziert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 18:22 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 18:38 Uhr

Basel - Gewaltverbrechen nehmen in Basel-Stadt zu. Das geht klar aus der Kriminalstatistik 1999 der Staatsanwaltschaft hervor. An einer Pressekonferenz wurden die Zahlen bekanntgegeben.

In den meisten Bereichen der Statistik des letzten Jahres sind die Zahlen rückläufig. "Es ist dem Kriminalkommissariat wiederum gelungen, die Kriminalität in Basel erfolgreich zu bekämpfen", sagte der leitende Staatsanwalt und Kriko-Chef Alexander Bertolf. Doch viel Grund zum Frohlocken haben die Baselstädtischen Ermittler noch lange nicht.
Währen die Zahl der Tötungsdelikte in Basel im letzten Jahr um ganze 37,5 Prozent zurückging, stieg jene der versuchten Tötungsdelikte um 37,1 Prozent an. Noch schlimmer ist es bei den Sexualdelikten: Hier stieg die Zahl der Vergewaltigungen auf 49 gegenüber 29 im Vorjahr. "Eine ganz traurige Zahl", stellte Bertolf fest. Die Zahl der übrigen Sexualdelikte nahm um 5,7 Prozent zu.
Bertolf führt dies - "ohne dass ich als rassistisch gelten möchte" - auf den hohen Ausländeranteil in der Basler Bevölkerung zurück. Ausländer seien von Natur aus gewaltbereiter als Schweizer. Dies zeigt sich ebenfals in der massiven Zunahme der Körperverletzungen und Tätlichkeiten um ganze 16,8 Prozent.
Die beiden einzigen Basler Tötungsdelikte des letzten Jahres spielten sich denn auch in Ausländerkreisen ab. In einem Fall erstach ein Türke nach der Entlassung aus der U-Haft seine Schwester, im zweiten Fall erdrosslete eine Grossmuter ihren neugeborenen Enkel im Kreise der versammelten Familie.
Bei den Sexualdelikten beträgt der Ausländeranteil ganze 71 Prozent, bei der gesamten Zahl der begangenen Straftaten sind die Ausländer mit 61 Prozent beteiligt.
In Basel-Stadt wird im Schnitt alle zehn Stunden eine Körperverletzung begangen, jede Stunde ein Ladendiebstahl, alle vier Stunden ein Einbruch verübt. Durchschnittlich einmal pro Woche wird in der Stadt eine Frau vergewaltigt, alle 40 Stunden wird ein anderes Sexualdelikt begangen.
Alexander Bertolf stellte fest: "Basel liegt mit diesen Zahlen in der Schweiz an der Spitze. Wir leben auf reklativ engem Raum und befinden uns derzeit in einer Art Völkerwanderung." Nach Meinung von Bertolf müssen in Basel "realtive wenige Steuerzahler einen grossen Polizei- und Justizapparat unterhalten."

(klei/news.ch)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Judith Bellaiche setzt sich als Wirtschafspolitikerin konsequent für Innovation und Digitalisierung ein.
Judith Bellaiche setzt sich als Wirtschafspolitikerin konsequent für ...
Judith Bellaiche vertritt die ICT Branche  Kürzlich wurde die neue Geschäftsführerin von Swico, Judith Bellaiche, von ihrer Partei als Nationalratskandidatin nominiert. Der Vorstand freut sich - und hofft auf ein positives Wahlergebnis. mehr lesen 
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der ... mehr lesen 1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen   3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -4°C 1°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Basel -2°C 3°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen -5°C 0°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Bern -5°C 1°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Luzern -3°C 1°C Nebelfelderleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Genf -2°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 1°C 7°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten