Jelmoli im ersten Halbjahr 2003 besser als die Konjunktur
publiziert: Dienstag, 8. Jul 2003 / 09:40 Uhr

Zürich - Der Detailhandels- und Immobilienkonzern Jelmoli hat im ersten Halbjahr 2003 der flauen Konsumentenstimmung getrotzt. Laut dem provisorischen Halbjahresabschluss gelang es, in fast allen Geschäftsbereichen die Umsätze zu steigern.

Jelmoli an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Jelmoli an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Während der Gesamtmarkt um geschätzte 5 Prozent zurückging, erhöhte Jelmoli die Detailhandelsumsätze gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 um 2,1 Prozent auf 517,8 Mio. Franken. Bereinigt um Akquisitionen und Verkäufe von Geschäftsteilen war es noch ein Plus von 0,4 Prozent, wie Jelmoli mitteilte.

Besonders stark war dabei die Dipl. Ing. Fust AG mit einem Plus von 11,1 Prozent (bereinigt: + 7%) auf 320,2 Mio. Franken. Zwei Drittel davon seien auf organisches Wachstum zurück zu führen. Der Rest des Wachstums wird mit der Integration der Rediffusion AG begründet.

Negativ war die Entwicklung bei Portable Shop. Der Turnaround des seit einiger Zeit kriselnden Computer-Detailhändlers blieb aus. Der Umsatz ging bereinigt um 13,6 Prozent auf 71,5 Mio. Franken zurück.

Im zweiten Konzern-Pfeiler, dem Immobilienbereich, gelang mit einem Plus von 20 Prozent auf 53,4 Mio. Franken ein eigentlicher Umsatzsprung. Dieser ist aber in erster Linie akquisitionsbedingt: Erstmals wurden die Grossprojekte LaPraille und Molard in Genf ertragswirksam.

Für den Gesamtkonzern resultierte ein unbereinigtes Umsatzwachstum von 3,5 Prozent auf 571,2 Mio. Franken. Akquisitionsbereinigt waren es noch 0,3 Prozent.

(bsk/sda)

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