G8-Konferenz ruft zu Kooperation gegen Cyber-Kriminalität auf
Jetzt soll es Internet-Piraten grenzüberschreitend an den Kragen gehen
publiziert: Mittwoch, 17. Mai 2000 / 14:24 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Mai 2000 / 07:43 Uhr

Paris - Die grossen Acht wollen den dunklen Kräften im Internet an den Kragen. Zumindest liessen sie das verlauten. Während drei Tagen haben sich die Vertreter der grössten Wirtschaftsnationen den Kopf darüber zerbrochen, wie sie Verbrechen im Internet bekämpfen wollen.

Mit einem Appell zu mehr Kooperation zwischen Behörden und Computer-Unternehmen ist am Mittwoch in Paris eine dreitätige G8-Konferenz zur Bekämpfung von Verbrechen im Internet zu Ende gegangen.
Die in der so genannten G8-Gruppe vereinigten wichtigsten Industrieländer sowie Russland betonten in der Erklärung: «Die G8- Staaten sind überzeugt, dass neue oder schnellere Lösungen entwickelt werden müssen und die Regierungen und die Industrie zusammenarbeiten müssten, um ans Ziel zu gelangen.»
Eine wirksame Bekämpfung von «High-Tech-Verbrechen» sei nur möglich durch internationale Kooperation innerhalb und ausserhalb der G8-Gruppe. Bei der ersten grossen internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Computer-Verbrechen hatten Vertreter von Industrie und staatlichen Stellen seit Montag eine gemeinsame Strategie erarbeiten wollen.
Dabei waren jedoch Unstimmigkeiten zwischen Europäern und Amerikanern aufgetreten. Die USA sprachen sich für eine spezielle «Cyber-Polizei» aus. Die Europäer betonten dagegen den Schutz des Privatlebens und wollen mit bestehenden Gesetzen die Kriminalität bekämpfen. Die Industrie erklärte sich zwar kooperationsbereit mit den Behörden, will aber nicht deren «Hilfspolizist» werden.
Die Konferenz hatte vor dem Hintergrund der jüngsten weltweiten Attacke mit dem Liebesbrief-Virus «I Love You» an Bedeutung gewonnen. An dem Treffen waren aus jedem Land jeweils 15 Industrie- und 15 Behördenvertreter beteiligt. Die Ergebnisse des Treffens sollen Ende Juli den Staats- und Regierungschefs der G8-Gruppe bei ihrem nächsten Treffen auf der japanischen Insel Okinawa vorgelegt werden.

(sda)

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