Keine Nomination der Grünen
Jo Lang in Bern wohl kein Kandidat für den Nationalrat
publiziert: Freitag, 5. Dez 2014 / 13:10 Uhr
Jo Lang ist Ende 2012 nach Bern umgezogen. (Archivbild)
Jo Lang ist Ende 2012 nach Bern umgezogen. (Archivbild)

Bern - Der Vorstand der bernischen Grünen soll Alt-Nationalrat Jo Lang nicht für die Nationalratswahlen 2015 nominieren. Diesen Antrag stellt die Geschäftsleitung einstimmig.

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Lang sei zwar ein hervorragender Politiker, schreibt die Geschäftsleitung der Grünen Kanton Bern in einer Mitteilung vom Freitag. Eine Nationalratskandidatur könne aber nicht allein mit individuellen Vorzügen begründet werden.

Der 2011 im Kanton Zug überraschend abgewählte Jo Lang ist Ende 2012 nach Bern umgezogen und einem Wiedereinstieg ins eidgenössische Parlament nicht abgeneigt. Er bot den Berner Grünen eine Nationalrats-Kandidatur an, falls die Partei dies wünsche.

Die Grünen des Kantons Bern sind zurzeit mit drei Personen im Nationalrat vertreten: Regula Rytz, Aline Trede und Alec von Graffenried. Sie alle kommen aus der Stadt Bern. Diese einseitige Vertretung soll aus Sicht der Geschäftsleitung nicht weiter zementiert werden.

Nebst der regionalen Herkunft lege man Wert «auf Erneuerung und auf den Generationenwechsel», heisst es in der Mitteilung. Ein parlamentarischer Wiedereinstieg Langs laufe dem zuwider.

Kein «Politstar»

Der Vize-Präsident der Grünen Schweiz wäre zum Zeitpunkt der Wahlen über 61 Jahre alt. Ausserdem stehe für einen Wahlerfolg nicht ein «Politstar» im Vordergrund, sondern das ganze Team.

Lang selbst sieht sich jedoch nicht als «Politstar», wie er auf Anfrage sagte. Auch frage er sich, ob man ihm angesichts seiner Aktivitäten das Alter vorhalten könne.

Die Stadt-Land-Problematik sei ihm jedoch bewusst, sagte Lang. Er habe sich deshalb nicht von der Stadtpartei nominieren lassen, fügte der ehemalige Zuger Nationalrat an.

Der Vorstand der kantonalen Grünen befindet am kommenden Montag über die Nominationen zuhanden der Delegiertenversammlung vom 20. Januar. Den Entscheid des Vorstands werde er respektieren, betonte Lang.

(bert/sda)

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