Jobs fordert Verzicht auf Kopierschutz
publiziert: Mittwoch, 7. Feb 2007 / 16:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 7. Feb 2007 / 17:24 Uhr

Cupertino - Apple-Chef Steve Jobs hat die vier grössten Plattenfirmen aufgefordert, im Internet auf einen Kopierschutz zu verzichten. Online gekaufte Musikstücke sollten ohne Probleme auf allen mobilen Geräten abgespielt werden können.

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Die Anti-Piraterie-Systeme der gängigen Onlineshops könnten illegales Kopieren ohnehin nicht verhindern, schrieb Jobs in einem Essay auf der Apple-Website.

Ausserdem verkaufe die Musikindustrie den Grossteil ihrer Produkte ohne Kopierschutz auf CD.

In einer Welt ohne «Digital Rights Management» (DRM) könnte jeder Player Songs aus jedem Laden abspielen und jeder Onlineladen könne Musik verkaufen, die auf jedem Player laufen. «Das ist sicherlich die beste Alternative für die Konsumenten. Und Apple würde dies sofort begeistert annehmen.»

«Fairplay» unter Druck

Jobs reagierte damit auf die anhaltende Kritik von Konsumentenschützern an dem im iTunes Store von Apple eingesetzten Kopierschutzsystem «Fairplay». Mit «Fairplay» geschützte Songs können mobil nur auf einem iPod von Apple abgespielt werden.

Apple müsse die Musik schützen, da insbesondere die «Grossen Vier» der Musikindustrie - Universal, Sony BMG, Warner und EMI - dies in ihren Lizenzbestimmungen für den Online-Vertrieb verlangten.

Noch keine Antwort

Sprecher der Musikfirmen sagten, es sei noch zu früh zu sagen, ob und wie die Branche auf den Vorschlag von Steve Jobs antworten werde. «Die fehlende Kompatibilität zwischen den verschiedenen Online-Plattformen und den Endgeräten wird aber mehr und mehr zu einer echten Frage für die Musikkäufer», sagte EMI-Sprecherin Jeanne Meyer dem «Wall Street Journal».

In dem 1800 Wörter langen Essay «Gedanken über Musik» wendet sich Jobs gegen den Vorschlag, den Apple-Kopierschutz «Fairplay» an andere Hersteller von Musikplayern zu lizenzieren.

(bert/sda)

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