Johannes Gachnang gestorben
publiziert: Donnerstag, 13. Okt 2005 / 20:15 Uhr

Bern - Der Schweizer Künstler, Ausstellungsmacher und Verleger Johannes Gachnang ist tot. Er erlag kurz vor seinem 66. Geburtstag in Bern einer schweren Krankheit, wie sein Verlag Gachnang & Springer mitteilte.

In den letzten Jahren war Gachnang wieder vermehrt als Ausstellungsmacher tätig.
In den letzten Jahren war Gachnang wieder vermehrt als Ausstellungsmacher tätig.
Gachnang war ab den späten 60er Jahren zunächst als freier Künstler in Istanbul, Rom und Amsterdam tätig. Von 1974 bis 1982 war er Direktor der Kunsthalle Bern.

Als Kurator prägte er internationale Ausstellungen wie documenta 7 (Kassel 1982), Die Rekonstruktion der Stadt (IBA - Berlin / Mailand 1984-1985), Bilderstreit (Köln 1989), Chaos und Wahnsinn - Permutationen der zeitgenössischen Kunst (Krems 1996).

An der Wiener Akademie der bildenden Künste gründete er 1983 das Institut für Gegenwartskunst. Auch in Karlsruhe und Nürnberg hatte Gachnang Gastprofessuren inne. 1983 gründete er mit dem Berliner Kunsthändler Rudolf Springer den Verlag Gachnang & Springer.

Eine Ausstellung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt widmete sich in diesem Jahr Gachnangs Einfluss als Verleger. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Nähe zu Künstlern wie Karel Appel, Meret Oppenheim, Georg Baselitz, Per Kirkeby, Sigmar Polke, Jörg Immendorff, A.R. Penck, Markus Lüpertz, Günther Förg und Luciano Fabro.

In den letzten Jahren war Gachnang wieder vermehrt als Ausstellungsmacher tätig. 1997 erhielt er den Anerkennungspreis der Eidgenossenschaft für kulturelle Verdienste, 2001 den Grossen Kunstpreis des Kantons Zürich und dieses Jahr den Meret Oppenheim Preis der Schweizerischen Eidgenossenschaft für sein Lebenswerk.

(bert/sda)

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